16 – 19.Mai FFM: Ins Herz der Bestie


Über 1000 Menschen sammeln sich trotz Verbot am Paulsplatz

Aktuelle Infos auf Twitter: Blockupy
Bambuser-Ticker
Livestreams


Donnerstag:
+++Leuten auf dem Unicampus Hockenheim – Polizei drumherum+++Polizei räumt am Römerberg(Livestream)+++Polizei kündigt an Römerberg zu räumen+++Hunderte mit Zelten am Römberg und Paulsplatz (PM) +++Polizei kesselt Demonstranten an der Paulskirche (Linke Kritik der Symbolik der Paulskirche (Fotos)+++Polizei kesselt 200 Leute an der Bockenheimer Warte und bringt sie in die Gesa(Bericht)+++Polizei versucht Anreisende zurück in den Hauptbahnhof zu prügeln (Video)+++Über 1000 Menschen versammeln sich trotz Verbot am Paulsplatz(PM | Video)+++Polizei hält Berliner Busse bei Bad Homburg auf+++Treffpunkt 12 Uhr Hauptbahnhof+++

Mittwoch:
+++Versammlung an der Hauptwache löst sich nach 2 Stunden auf+++Polizei kündigt an Versammlung an der Hauptwache aufzulösen+++Spontande Versammlung an der Hauptwache+++Bundesverfassungsgericht bestätigt Verbot der Aktionstage+++Morgen 12 Uhr Hauptbahnhof, dann Römer/Paulsplatz+++Route der Grossdemo am Samstag erlaubt+++Goethe-Uni macht Dicht (PM)+++Anlaufpunkt Morgen: 10:30 Gottesdienst im freien im Holzhausenpark (Noch nicht verboten) | Asamblea heute um 16 Uhr auf den Mainwiesen auf der Höhe des DGB-Gewerkschaftshauses+++Neues Video von Polizeigewalt beim Räumung des Occupy-Camps+++Bankenviertel wird zur Festung+++Spontandemo vom geräumten Camp zum Gewerkschaftshaus+++Neue Verbote: Rave und Kundgebung gegen EZB+++Polizei räumt Occupy-Camp und wird angeschmiert( Fotos: 1 | 2 |Videos: 1 | 2)+++Trotz Verbot werden tausende Demonstrant_innen zu Bankenblockade in Frankfurt erwartet+++Gesellschaftlicher Protest gegen Verbot und Einschränkung der Demonstrationsfreiheit wird immer breiter +++ Die Stadt Frankfurt will derweil sich und ihren öffentlichen Nahverkehr selbst blockieren und kündigt grössten Polizeieinsatz der Nachkriegsgeschichte an +++ Proteste zeigen schon Wirkung+++Grossbanken empfehlen ihren Mitarbeitern nur verkleidet in die Innenstadt zu gehen+++EZB-Sitzung verlegt+++Commerzbank macht gleich ganz dicht+++(Artikel)

Twitter: Bloccupy
Infotelefon: 0152-11 87 93 50 | 0160 – 572 34 38
Ermittlungsausschuss/Legal Team: 0160 – 95 65 74 26 | http://ea-frankfurt.org
Pennplatzbörse: Mail an „pennplatz.notroika AT linksnavigator.de“

Das Verwaltungsgericht Frankfurt hat am Montag folgende Veranstaltungen genehmigt:

Mittwoch 16. Mai | 14 Uhr | Taunusanlage/Taunustor:
Kundgebung nahe bei der Europäischen Zentralbank (EZB) [Aktuell verboten!].

Mittwoch | 16. Mai | 19 Uhr | An der Hauptwache:
Rave against the system – Rave against the troika.[Aktuell verboten!]

Donnerstag | 17.Mai | 10:30 | Holzhausenpark | bei Regen in der Diakonissenkirche | Cronstettenstr. 57-61
Gottesdienst im Freien – NOCH nicht verboten

Donnerstag | 17.Mai | 12 Uhr | Hauptbahnhof, dann Römer Römer/Paulsplatz
Treffpunkte von Bloccupy

Samstag 19. Mai | 12.05 Uhr | Baseler Platz | Nähe Hauptbahnhof:
Auftaktkundgebung, Demonstration um die Frankfurter Innenstadt und Abschlusskundgebung gegen 17 Uhr an der Bühne vor der EZB

Samstag 19.Mai | 18:30 | Mainzer Landstr. 315
Mahnewache gegen Polizeigewalt
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2.Juni Hamburg: Nazi-Aufmarsch verhindern – so oder so!

Aufruf des revolutionären Bündnis 3A

Für den 2. Juni 2012 planen Nazis einen Aufmarsch durch Hamburg. Vor vier Jahren haben norddeutsche Faschisten den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ aus der Taufe gehoben. Seitdem finden jährlich Aufmärsche unter diesem Motto in verschiedenen Städten der Region statt. Der Tag scheint sich als festes Event in der Nazi-Szene etabliert zu haben. Die Teilnehmerzahlen stiegen auf bis zu 700, längst ist der Aufmarsch auch überregional von Bedeutung. Höchste Zeit also, diese unsägliche Tradition und die Zukunft der rassistischen und völkischen Hetze zu beenden. Wenn die Nazis am 2. Juni versuchen, durch Hamburg zu laufen, werden wir uns ihnen in den Weg stellen, die Straßen blockieren und sie angreifen, wo wir nur können. Kurz: Wir werden ihren Aufmarsch zum Desaster machen. Wir überlassen den Faschisten keinen Meter! (mehr…)

16.Mai: Gedenken an Dennis


Am 31.12.2008 wurde der Neuköllner Dennis „Jockel“ bei einer Fahrzeugkontrolle von einem Zivilbeamter der Berliner Polizei mit 8 Schüssen ermordet. Sein Mörder wurde lediglich zu einer Bewährungstrafen verurteilt. Am 16. Mai 2012 wäre Dennis “Jockel” 30 Jahre alt geworden. [Hintergründe] Um an ihn zu Gedenken und gegen die tödlichen Praxen der Berliner Polizei zu protestieren findet am Mittwoch eine Demonstration und ein Konzert unter anderem mit den Rappern Rebell und DRESK statt.
Lassen wir die Familie und Freunde von Dennis nicht allein – Solidarität ist unsere Waffe!

Gedenken am Mittwoch, 16. Mai: 18 Uhr | U-Bhf Hermannplatz | Karl-Marx-Strasse 4 (Friedhof)
Gedenkfeier am Mittwoch, 16. Mai: 19 Uhr | Karl-Marx-Str. 131 -133

12.Mai: Tausende beim „Marsch der Empörten“


Am 12.05.2012 haben in Berlin um die 3500 Menschen an einem Sternmarsch gegen die Auswirkungen der deutschen Krisenpoltik und für eine grundlegende Neugestaltung des globale Wirtschafts- und Finanzsystem teilgenommen. Auf verschiedenen Routen zogen tausende Globalisierungsgegner, Kapitalismuskritiker und Umweltaktivisten zum Alexanderplatz in Mitte. Die Beteiligung blieb trotzdem hinter den Erwartungen zurück.

Ein antikapitalistischer Strang des Sternmarsches unter dem Motto „¡Anti-Capitalista real Ya! – Das Ende des Kapitalismus, nicht weniger“ , zu dem verschiedene linksradikale und revolutionäre Gruppen aufgerufen hatten, startet vom Thälmannplatz in Prenzlauer Berg. Von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet zog eine leider überschaubare Anzahl von 300 Kapitalismuskritikern durch den P.Berger Kiez vorbei an der Guggenheim-LAB-Baustelle am Pfefferberg zum Alexanderplatz wo sie sich mit den anderen Strängen traffen und weiter zu einer Abschlusskundegbung zum Neptunbrunnen zogen. Mit Redebeiträgen wurde versucht eine grundsätzliche Kritik am Wahnsinn des kapitalistischen Verwertungs- und Konkurzenzbetriebes zu artikulieren und immer wieder fleissig für die bevorstehenden antikapitalistischen Aktionstage und Blockaden in Frankfurt/Main mobilisiert. Auf Transparenten war zu lesen „Ins Herz der Bestie – Die Zentren des deutschen Imperialismus angreifen“, „Der Druck steigt – für die soziale Revolution“, „Occupy Berlin“, „Spass muss sein – Kapitalismus nicht“ und „Smash Capitalism“. Auch mit vielen Roten und Schwarzen-Roten-Fahnen und für die mäßige Beteiligung recht lautstarken Sprechchören setzte sich der Strang deutlich von anderen Teilen der Sternmarsches ab. Die übermotivierte Einsatzhundertsschaften der Polizei stoppten den Umzug immer wieder wegen Lapalien wie zusammengeknoteten Transparenten und provozierten einige Rangeleien. Festnahmen wurden jedoch nicht beobachtet.
Die Organisatoren des Global Action Day’s hatten ursprünglich geplant, am Neptunbrunnen in der Nähe des Roten Rathauses im Stil der Occupy-Bewegung ein Protest-Camp zu errichten, das zwei Wochen bleiben sollte. Dies war jedoch im Vorfeld von der Berliner Polizei untersagt worden. Anlass für die Protestaktion war der Jahrestag von Aktionen in Madrid und Barcelona, bei denen zentrale Plätze für lange Zeit besetzt wurden. Diese Platzbesetzungen und Proteste in Spanien wurde später später von der „Occupy“-Bewegung weltweit aufgegriffen.

Fotos: 1
Videos: 1, 2, 3
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11.Mai: ARAB-Tresen zu Bloccupy und 1.Mai-Nachlese



Nach dem 1. Mai ist vor Bloccupy. Genoss_innen aus dem Vorbereitungskreis werden dieses mal beim „revolutionären 21 Uhr-Tresen“ der ARAB die geplanten massenhaften Aktionen des zivilen Ungehorsams Mitte Mai in der Bankenmetropole Frankfurt vorstellen und aktuelle Infos zu Verbot, Anreise und dem antikapitalistischen Block geben. Bustickets könnt ihr dort ebenso erwerben wie ihr euch kostenfrei mit Mobilisierungsmaterialen eindecken dürft um eure Umgebung zu gestalten. Auch zum „Global Action Day“ am 12.Mai und den Aktionen in Berlin wirds letzte Infos geben. Im Anschluss gibts kühle Getränke und einen heißen Videorückblick über den 1. Mai 2012. Präsentiert durch die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB).

Freitag | 11.Mai | 21 Uhr | Zielona Gora | Grünberger Str.72

9 – 11.Mai: Aktionstage gegen Abschiebung


Vom 9. – 11.Mai organisiert the VOICE Refugee Forum mit der Unterstützung von der Karawane – Für die Rechte der Flüchtlinge und Migranten und verschiedensten migrantischen und antirassistischen Gruppen, Initiativen und Aktivisten drei Aktionstage in Berlin, um die Methoden und Praktiken dieser neo-kolonialen Elemente eines deutsch-europäischen Krieges gegen Migration bloßzustellen und anzugreifen. (Radio-Interview)

Mittwoch 09.05.12 | 11 Uhr – 22 Uhr | Neptunbrunnen
Willkommensbuffet und Vernetzungstreffen

Donnerstag 10.05.12 | 11 Uhr | Neue Jakob Str 4/ U8 Heinrich Heine Straße)
Demonstration „Weg mit der Abschiebungszusammenarbeit und deutscher Praktiken in Europa“

Freitag 11.05.12 | 10 – 22 Uhr | Neptunbrunnen/ Alexanderplatz
Flüchtlinge gegen den deutschen Staat: Karawane Tribunal 2013

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25 000 Menschen bei Revolutionärer 1.Mai-Demonstration

Video-Bericht: 1, 2, 3, 4, 5

Angriff auf Demospitze: 1

Interview in der jW zum Polizeiangriff

25 000 Menschen auf 18-Uhr-Demonstration++Größte revolutionäre 1.Mai-Demonstration bisher++Polizei greift die Demospitze auf Höhe des jüdischen Museums mit brutaler Gewalt an und prügelt den vorderen Block auseinander+Vorher schon Spontandemo durch Myfest, Proteste gegen NPD, DGB-Demo und mehrere tausend Menschen auf der antikapitalistischen Walpurgisnacht. (Bericht)

Pressemitteilung
25.000 Demonstranten bei Revolutionärer 1. Mai-Demonstration in Berlin. Aufzug wurde von der Polizei unter Anwendung massiver Gewalt aufgelöst

Unter dem Motto „Der Druck steigt – für die soziale Revolution“ zogen am Abend des diesjährigen 1. Mai bis zu 25.000 Menschen unterschiedlichen Alters durch die Berliner Innenstadt. Zu der Demonstration hatte ein breites Bündnis linker und kapitalismuskritischer Organisationen zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration 2012 aufgerufen. Zu der Veranstaltung hatten verschiedene soziale Initiativen und linke bzw. linksradikale Organisationen wie Antifa-Gruppen mobilisiert. Es nahmen auch mehrere kurdische Vereine sowie erstmals die ver.di-Bundesjugend mit eigenen Lautsprecherwagen an der Demonstration teil.

Die Demonstration, die mit einem offensiven antikapitalitischen Ausdruck und mit zahlreichen Fahnen und Transparenten zunächst durch den Kreuzberger Kiez zog, wurde dann auf dem Gang in die politische Mitte Berlins massiv von zahlreichen Polizeibeamten angegriffen und gestoppt. Die Polizei ging in Höhe Linden/Markgrafenstraße, unweit des Jüdischen Museums, mit unglaublicher Brutalität gegen die Spitze der Demonstration vor und löste den Aufzug mit massiver Härte mittels Schlagstockeinsatz
und Tränengas schließlich auf. Ein Grund für diese Maßnahme, die offenbar planmäßig auf die Zerschlag einer politisch missliebigen Veranstaltung genau an diesem Ort gerichtet war, wurde dem Veranstalter nicht genannt. Stattdessen verweigerte die Polizei jegliche Diskussion mit dem Anmelder der Veranstaltung. Zahlreiche Personen wurden verletzt oder willkürlich festgenommen. Eine genaue Zahl liegt derzeit noch nicht vor.

Der Pressesprecher des 1. Mai-Bündnis Jonas Schiesser erklärt dazu: „Zum 25. Jubiläum des Kreuzberger Kiezaufstandes war die heutige große Demonstration eine deutliche Ansage in Richtung der Herrschenden gewesen, dass man sich die Angriffe auf die Lebensumstände der Menschen durch das Kapital nicht länger gefallen lässt. Wir freuen uns darüber, dass gerade unter den Bedingungen eines erheblichen Sozialabbaus zur Bewältigung der aktuellen Krise in diesem Jahr so viele Menschen zur Demo gegangen und ihren Unmut auf die Straße getragen habe. Wir rufen nun dazu auf, den europaweiten Widerstand gegen die vermeintliche Krisenbewältigungspolitik der Troika und EZB ebenfalls Mitte Mai nach Frankfurt am Main zu tragen.“

Aus der Pressemiteilung des Komitee für Grundrechte und Demokratie:

„Revolutionäre 1. Mai Demonstration“ am 1. Mai 2012 in Berlin-Kreuzberg

Die „18-Uhr-Demo“ verlief anfangs ohne relevante Vorkommnisse, aber lediglich für die ersten 500 Meter ohne enge Polizeibegleitung. Ab dem Kottbusser Tor wurde der vordere Teil des Demonstrationszugs zunehmend sehr eng begrenzt (mit Hundertschaften vorneweg und Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten als Spalier auf beiden Seiten). Ab der Oranienburger Straße Ecke Lindenstraße begleitete die Polizei die Versammlung auch innerhalb des Demonstrationszugs. Kurz nachdem die Versammlungsspitze in die Markgrafenstraße abbog, stoppte die Polizei ohne für die meisten Teilnehmer_innen ersichtlichen Grund den Demonstrationszug, indem sie in die Versammlung eindrang, Fronttransparente entwendete und Verhaftungen vornahm. Es erfolgten mehrfach Schlagstock- und Pfeffersprayeinsätze, daraufhin Stein-, Flaschen- und Böllerwürfe. Trotz fortlaufender Verhandlungen zwischen Versammlungsleitung und Kontaktbeamten, um den Versammlungszug fortzusetzen, griffen
Polizeikräfte immer wieder in die Demonstration ein. Schon vor der formalen Auflösung der Demonstration war der Versammlungsplatz innerhalb von Minuten nicht mehr von den Versammlungsteilnehmer_innen bestimmt, sondern von der Polizei kontrolliert. Die Polizei verhinderte den Versuch einer Fortsetzung der Demonstration und löste schließlich die Versammlung auch formal auf. Insgesamt hatte es den Anschein, als wollte die Polizei auf alle Fälle verhindern, dass der Versammlungszug die Berliner Innenstadt erreicht. Es kam zu Rangeleien zwischen Polizeikräften und Versammlungsteilnehmer_innen auf dem Vorplatz des Jüdischen Museum. Der symbolhaltige Vorplatz des Jüdischen Museum war durch die Polizei denkbar ungünstig gewählt, um die Versammlung aufzulösen. Zudem barg eine unzureichend gesicherte Großbaustelle zusätzliche Gefahren für die körperliche Unversehrtheit der Versammlungsteilnehmer_innen, deren Abzug die Polizei durch eine allseitige Absperrung verhinderte.

Indymedia-Bericht

Fotos:
18 Uhr-Demo: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17

DGB-Demo (Bericht): 1, 2

Antifa-Protest (Bericht): 1, 2

Spontan-Demo in Neukölln (Bericht)

Spontan-Demo im Myfest: 1, 2

Walpurgisnacht: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8

Videos: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45

1.Mai Woanders:
Hamburg | Nürnberg | Fürth | Duisburg | Köln | Neumünster | Wittstock | Magdeburg | Kiel | Oldenburg | Dresden | Stuttgart | Erfurt | Zürich | Wien | Istanbul | Amed |

Weltweit: 1, 2

Lustige Video-Umfrage im Vorfeld

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5. Mai: Gedenken an Gernika und Fritz Teppich


Rund 200 Menschen haben am Sonnabend, den 5.Mai im Berliner Volkspark Friedrichshain am Ehrenmal für die deutschen Interbrigadisten in Spanien an die Bombardierung der baskischen Stadt Gernika (Guerncia) durch die deutsche Legion Condor vor 75 Jahren erinnert. Zugleich wurde mit der Kundgebung auch der am 25. Februar verstorbene Widerstandskämpfer Fritz Teppich geehrt, der damals in einer baskischen Einheit gekämpft und an der Verteidigung Gernikas gegen die Faschisten beteiligt war. Zu der Aktion hatten deutsche und baskische linke Organisationen aufgerufen. (mehr…)

Freiheit für Deniz!


Am Samstag den 21.April wurde Antifaschist Deniz K. Opfer der Verfolgungsbehörden. Während einer Antifa-Demo in Ludwigshafen riss ihn die Polizei jäh aus dem Alltag. Der Vorwurf lautet „versuchter Totschlag“ gegen einen Polizisten auf der Nürnberger Antifa-Demo am 31.März. Im Moment sitzt er in Nürnberg in U-Haft. In der BRD und Europaweit fanden erste Solidaritätsaktionen statt (INFO), Beteilgt euch an Aktionen und werdet selbst aktiv! Betroffen ist einer, gemeint sind wir alle. (mehr…)

1.Mai: Kohle, Küche, Kinder, Krise – der Druck steigt!


Ein wichtiger Aspekt des 1.Mai war immer auch der Kampf gegen patriachale Ausbeutungs- und Unterdrückungsstrukturen, den die Befreiung der Frau ist eine Grundvoraussetzungen für die befreite Gesellschaft so wie die befreite Gesellschaft eine Grundvoraussetzung für die Befreiung der Frau ist. Deshalb ruft auch das Berliner Bündnis „8.März“ mit einem eigenen Aufruf zur revolutionären 1.Mai-Demonstration um 18 Uhr am Laustitzer Platz auf.

1.Mai | 18 Uhr | Lausitzer Platz
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Biji 1 Gulan! Yasasin Bir Mayis! Es lebe der 1.Mai!

Der 1.Mai steht seit 126 Jahren für einen weltweiten Kampf der Unterdrückten und Ausgebeuteten über nationale Grenzen hinweg. Internationale Solidarität mit Kämpfen die anderswo auf der Welt gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung geführt werden ist eine Grundlage revolutionärer und fortschrittlicher Politik, grade auch am 1.Mai.
Um auf die aktuelle Repression in den kurdischen Gebieten der Türkei aufmerksam zu machen und gegen das PKK-Verbot, den §129b und weitere deutsche Unterstützungsmassnahmen für den Krieg in Kurdistan zu protestieren mobilisieren kurdische Organisationen und das Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin zur revolutionären 1.Mai-Demonstration in Berlin – Kreuzberg. Neben den Verhaftungswellen gegen kurdische Oppositionellen, Militäraktionen gegen die Guerilla und der drohenden Gefahr eines türkischen Krieges gegen Syrien wird es auch um die Situation des seit 13-Jahren auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali gefangengehaltenen ehemaligen PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan gehen, von dem es seit fast 300 Tagen kein Lebenszeichen gibt. 15 kurdische Interlektuelle befinden sich in Straßburg vor dem Europarat seit dem 01.März im unbefristeten Hungerstreik um die EU zum handeln zu bewegen. Ihr Gesundheitszustand ist mittlerweile lebensbedrohlich! Solidarisiert euch! Macht Aktionen! (Info)

1.Mai | 18 Uhr | Lausitzer Platz

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1.Mai 2012: Es gibt keine Alternative zur Revolution


Auch zum 1.Mai 2012 ruft das revolutionäre Bündnis „3A“, in dem sich 10 revolutionäre und kommunistische Gruppen zusammengeschlossen haben, zu Aktionen in verschiedenen Städten auf. In diesem Jahr stehen die gemeinsamen Mobilisierungen unter dem Motto „Es gibt keine Alternative zur Revolution“. Der bundesweite Aufruf hat vor allem die aktuelle Krisenpolitik des deutschen Imperialismus zum Inhalt und betont die Notwendigkeit einer klassenkämpferischen, antiimperialistischen und revolutionären Organisierung um eine wirkliche Krisenpolitik möglich zu machen: die Zerschlagung der alten Ordnung, die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der Aufbau einer neuen Gesellschaft, deren Wirtschaft sich nicht nach Profitmöglichkeiten richtet, sondern für die Bedürfnisse der Menschen produziert.

Aufruf | PDF | Plakat | Mobivideo | Website

In Berlin (Mobivideo), Hamburg (Mobivideo), Nürnberg und Stuttgart ruft das Bündnis dazu auf sich an den revolutionären 1.Mai-Demonstrationen und klassenkämpferischen/internationalistischen Blöcken auf den Gewerkschaftsdemos zu beteiligen. In Fürth und Duisburg (Mobivideo) wird zu antikapitalistischen und revolutionären Vorabenddemos aufgerufen. In Neumünster und Bonn gilt es am 1.Mai einen Naziaufmarsch zu verhindern.
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1.Mai Jugendaufruf: Spass muss sein – Kapitalismus nicht!


Auch die „Kinder des Zorns – Plattform antikapitalistischer Jugendlicher in Berlin“ haben wie im letzten Jahr einen eigenen Aufruf zur revolutionären 1.Mai-Demonstration veröffentlicht, der sich unter dem Motto „Spass muss sein – Kapitalismus nicht!“ vor allem an Jugendliche richtet. Um sich auf den bevorstehenden 1.Mai vorzubereiten laden die KidZ am kommenden Freitag, den 13.April ab 17:30 in´s Zielona Gora in Friedrichshain zum regelmässig stattfindenden offenen Jugendtreffen „Forum des Zorns“. Dort wollen sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen Transparenten und Schilder für den 1.Mai und die Demo am 30.April malen und gemeinsam Bolle trinken. Im Anschluß ab 21 Uhr gibts dann den traditionellen revolutionären ARAB-Tresen mit einem multimedialen Vortrag über 25 Jahre 1.Mai in Berlin-Kreuzberg.

13.April | 17:30 | Forum des Zorns | Zielona Gora | Grünberger 72
30.April | Walpurgisnachtdemo | 21 Uhr | S-BHF Wedding
1.Mai | Revolutionäre Demo | 18 Uhr Lausitzer Platz
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26.April: Euer Kapital. Eure Krise. Unser Widerstand.


Podiumsdiskussion zum Charakter der Krise, Formen der Kapitalherrschaft und Perspektiven ihrer Überwindung. Mit Vertretetern der Antifasschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB), der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Berlin und der Sozialistischen Initiative Berlin (SIB). Moderation: Vertreterin der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB).

Donnerstag | 26. April 2012 | 19.00 Uhr | Festsaal Kreuzberg | Skalitzer Straße 130

24.April:Veranstaltung zu 25 Jahre 1.Mai in Kreuzberg


Dieses Jahr jährt sich der Kreuzberger Kiezaufstand am 1.Mai 1987 zum 25sten Mal. Seitdem steht der 1.Mai in Berlin Kreuzberg für eine radikale Ablehnung der herrschenden Zustände und eine konfrontative Kritik an der Staatsgewalt. Mit einer Veranstaltungsreihe wollen wir an ein Vierteljahrhundert Widerstand gegen Kapitalismus, Krieg und Polizeigewalt Revue passieren lassen, uns mit der aktuellen Bedeutung der revolutionären Maidemos beschäftigten und einen Blick in die Zukunft werfen. Die erste Veranstaltunng findet am Freitag den 13.April beim ARAB-Tresen im Zielona Gora statt. Weitere Veranstaltungen, sowohl in Berlin wie in anderen Städten sollen folgen.

Infos zur Geschichte des 1.Mai n Kreuzberg

Infoveranstaltung | 25 Jahre Widerstand in Kreuzberg | 24. April | Clash | Gneisenaustr.2a
Revolutionäre 1.Mai-Demo | 18 Uhr | Lausitzer Platz
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