Archiv für September 2010

Great Crisis Riseup!

Heisser Herbst gegen den sozialen Krieg des Kapitals

13.11.2010 | Aktionstag der Gewerkschaften

26.11.2010 | 10:00 Uhr | Bundestagsbelagerung und Schulstreik!
Jetzt neu: Ein erscheckendes Szenario, eine abgedrehte Story, noch nie dagewesene Spezialeffekte sowie neue Moves und Aktionsformen. Great Crisis Riseup: Coming to you – Herbst 2010!

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No Justice, No Peace – Konzert gegen Polizeigewalt

Am 18. September findet in Neukölln eine Kundgebung mit Musikbeiträgen gegen Polizeigewalt statt. Die Familie des von Polizisten ermordeten Dennis J. und der Solikreis „No Justice No Peace“ haben die Kundgebung organisiert um auf die alltägliche und tödliche Polizeigewalt in der BRD aufmerksam zu machen und ein klares Zeichen auf der Straße zu setzen. Am 31.12.08 wurde Dennis in Schönfließ bei Berlin von Zivilfahndern mit mehreren Schüssen ermordet, während er in einem Auto wartete.

Lineup: Massiv, B-Lash, Big Baba, Vero, Isar, Blockwart, Holger Burner
18.9 | 16 Uhr | Reuterplatz | Berlin-Neukölln

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Demo zum 30. Jahrestag des faschistischen Militärputsches in der Türkei

Demonstrationsaufruf zum 30. Jahrestag des faschistischen Militärputsches in der Türkei

Vor 30 Jahren, am 12 September 1980 wurde in der Türkei von den Militärs geputscht. Die faschistische Militärregierung hat die Türkei in ein Freiluftgefängnis verwandelt. Im Vordergrund dieses faschistischen Putsches standen die Interessen der nationalen und internationalen Finanzmärkte zu schützen und deren Interessen durchzusetzen.Das spiegelte sich in der Rede von dem damaligenA rbeitgeberpräsident Halit Narin mit „Jetzt sind wir dran“ nieder. Der spätere Staats- und Ministerpräsident Turgut Özal der – unter anderem- auch einer der Hauptinitiatoren der wirtschaftlichen Beschlüsse vom 24. Januar 1980 und unter der faschistischen Militärregierung Wirtschaftsminister war, sagte „Wir hatten die Entscheidung. Ohne den Putsch hätten die Januarbeschlüsse nicht durchgesetzt werden können.“ Sehr viele DemokratInnen und RevolutionärInnen wurden in dieser Zeit verhaftet, gefoltert und hingerichtet. Der Putschistenführer Kenan Evren antwortete auf die Frage zurT odesstrafe, die öfters unter dem faschistischen Militär angewandt wurde, „Warum sollen wir die Leute nicht hinrichten, sollen wir sie etw anoch durchfüttern?“

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GET OUT OF CONTROL !

Zusammen gegen Polizeigewalt, Überwachung und die EU-Sicherheitsarchitektur!

Unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ ruft ein breites Bündnis zu einer Demonstration am 11. September 2010 in Berlin auf. Mit einem antikapitalistischen Block beteiligen wir uns an der
Demonstration und wollen dabei insbesondere auf den europäischen Charakter von Repression, Überwachung und Kontrolle aufmerksam machen, sowie gegen die präventive Kriminalisierung linker und linksradikaler Strukturen im Rahmen des „Extremismus- und Radikalisierungsdiskurses“ protestieren.

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Faschismus heißt Krieg

Nationalen Antikriegstag“ in Dortmund verhindern!

Am 04.09.2010 werden Neonazis erneut versuchen durch Dortmund zu marschieren und den Antikriegstag für ihre Propaganda zu nutzen. Der Antikriegstag erinnert an den faschistischen Überfall der Nazis am 1. September 1939 auf Polen, der Beginn eines Raub- und Vernichtungskrieges, der die Welt in Brand steckte und über 50 Millionen Tote hinterließ. Bereits in den letzten Jahren zogen Neonazis mit der Losung „Nie wieder Krieg!“ durch Dortmunds Straßen. Sie fügten hinzu: „Nach unserem Sieg!“ Zum sechsten Mal in Folge wollen die Neonazis ihre öffentlichkeitswirksame Veranstaltung in Dortmund zelebrieren.

Neonazis bekämpfen: in Dortmund und überall!

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Aufruf zum Tag der Mahnung 2010

Bild Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung 2010 – Aktionstag gegen Neonazismus, Rassismus und Krieg!
Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört zu den größten regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbinden. Infos

Berlin: 12.09.2010 | 13 und 18 Uhr
Neuer Ort: Am Lustgarten, zwischen Dom und Nationalgalerie

Fahrradkorso ab 11.00 Uhr -> Info

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TATORT KURDISTAN JAM

In Kurdistan herrscht Krieg. Geführt wird dieser Krieg mit Waffen und finanzieller Unterstützung aus Deutschland. Am Weltfriedenstag wollen wir mit einer lauten und bunten Protestkundegbung die Rolle deutscher Unternehmen und der Bundesregierung in dem Krieg gegen die kurdische Bevölkerung in der Türkei sichtbar machen.

Unter dem Motto „Tatort Kurdistan Jam“ treffen wir uns am Mittwoch, den 1.September, um 16 Uhr auf dem Heinrichplatz in Berlin – Kreuzberg um ein lautes Signal des Protestes gegen Rüstungsexporte in die Türkei und für eine politische Lösung der „kurdischen Frage“ zu setzen. Ausserdem wollen wir gegen staatliche Repression und Abschiebung kurdischer Aktivist_innen in der BRD protestieren.

Wir wollen auch unsere Solidarität mit den politischen Gefangenen in der Türkei/Kurdistan zeigen und für die Freihheit der vielen Hundert gefangenen Kinder und Jugendlichen, der gefangenen MenschenrechtsaktivisInnen, KommunalpolitikerInnen und JournalistInnen und von Abdullah Öcalan demonstrieren.

Die Kundgebung steht im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „TATORT Kurdistan“.
Am 1.September finden in vielen Städten Protestaktionen gegen die deutsche Unterstützung für den Krieg in Kurdistan statt.

KUNDGEBUNG & KONZERT | MITTWOCH | 1.SEPTEMBER | 16 UHR | HEINRICHPLATZ (mehr…)

Kampagne TATORT Kurdistan

Wo auch immer auf der Welt Krieg geführt wird, sind deutsche Waffen nicht weit. Vor allem die Türkei hat in den letzten Jahren kräftig in Deutschland eingekauft. Waffen, die sie in ihrem mörderischen Krieg gegen Kurdinnen und Kurden einsetzt.
Die Kampagne Tatort Kurdistan macht darauf aufmerksam. Immerhin ist die deutsche Rüstungsindustrie ist Nummer 3 der weltweiten Waffenexporte mit einem Marktanteil von 11 Prozent. Hauptabnehmer der deutschen Rüstungsgüter ist die Türkei.

Kampagne TATORT Kurdistan
von Rüstungsexporten, Kreditvergaben bis hin zu Giftgas und anderen Aktivitäten deutscher Unternehmen in Kurdistan


Der Krieg in Kurdistan wird international geführt und ist näher an uns dran, als viele glauben mögen. Während in der Region Kurdistan seit Jahrzehnten Widerstand geleistet wird, ziehen deutsche Unternehmen und die Regierung in Form von Rüstungsexporten oder der Finanzierung und dem Bau von Staudämmen nahezu unbehelligt ihre Profite aus diesem Krieg.


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Buchvorstellung zur PKK

Für eine friedliche Entwicklung im Mittleren Osten ist die Lösung der kurdischen Frage eine Voraussetzung. Die erfordert die Einbeziehung der als „terroristisch“ gebrandmarkten Arbeiter- partei PKK, die einen großen Teil der Kurden in der Türkei repräsentiert. Nick Brauns und Brigitte Kiechle setzten sich in ihrem Buch „PKK – Perspektiven des kurdischen Freiheitskampfes“ mit der Geschichte der kurdischen Befreiungs- bewegung auseinander und fragen nach emanzipatorischen Lösungsmöglichkeiten des „kurdischen Knotens“ jenseits von ethnisch definiertem Unabhängigkeitsstreben, imperial- istischer Einmischung und nachholender kapitalistischer Entwicklung.

19. Juli 2010 | 20.30 Uhr | Berlin: Zielona Gora (Grünberger Str. 73)

Veranstaltung tödliche Polizeigewalt

Am 05.07.2010 versammelten sich ca. 150 Menschen im Berliner Festsaal Kreuzberg um die Infoveranstaltung „tödliche Polizeigewalt – Niemand ist vergessen!“ zu besuchen.

Im Video ist der Schwager von Dennis J. zu sehen, der etwas über die Umstände der Todesschüsse und den Prozess erzählt.

Begleitet wurde die Veranstaltung von einem Zwischenfall vor dem Festsaal Kreuzberg, als kurz vor beginn das Berliner Ordnungsamt handgreiflich wurde und Pfefferspray gegen Gäste einsetzte. Dabei warf auch eine Beamtin des Ordnungsamts eine Flasche auf einen Besucher. Die Berliner Polizei drang nach der Veranstaltung dann noch in den Saal ein und suchte vermeindliche TäterInnen.