Archiv für April 2012

5. Mai: Gedenken an Gernika und Fritz Teppich


Rund 200 Menschen haben am Sonnabend, den 5.Mai im Berliner Volkspark Friedrichshain am Ehrenmal für die deutschen Interbrigadisten in Spanien an die Bombardierung der baskischen Stadt Gernika (Guerncia) durch die deutsche Legion Condor vor 75 Jahren erinnert. Zugleich wurde mit der Kundgebung auch der am 25. Februar verstorbene Widerstandskämpfer Fritz Teppich geehrt, der damals in einer baskischen Einheit gekämpft und an der Verteidigung Gernikas gegen die Faschisten beteiligt war. Zu der Aktion hatten deutsche und baskische linke Organisationen aufgerufen. (mehr…)

Freiheit für Deniz!


Am Samstag den 21.April wurde Antifaschist Deniz K. Opfer der Verfolgungsbehörden. Während einer Antifa-Demo in Ludwigshafen riss ihn die Polizei jäh aus dem Alltag. Der Vorwurf lautet „versuchter Totschlag“ gegen einen Polizisten auf der Nürnberger Antifa-Demo am 31.März. Im Moment sitzt er in Nürnberg in U-Haft. In der BRD und Europaweit fanden erste Solidaritätsaktionen statt (INFO), Beteilgt euch an Aktionen und werdet selbst aktiv! Betroffen ist einer, gemeint sind wir alle. (mehr…)

1.Mai: Kohle, Küche, Kinder, Krise – der Druck steigt!


Ein wichtiger Aspekt des 1.Mai war immer auch der Kampf gegen patriachale Ausbeutungs- und Unterdrückungsstrukturen, den die Befreiung der Frau ist eine Grundvoraussetzungen für die befreite Gesellschaft so wie die befreite Gesellschaft eine Grundvoraussetzung für die Befreiung der Frau ist. Deshalb ruft auch das Berliner Bündnis „8.März“ mit einem eigenen Aufruf zur revolutionären 1.Mai-Demonstration um 18 Uhr am Laustitzer Platz auf.

1.Mai | 18 Uhr | Lausitzer Platz
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Biji 1 Gulan! Yasasin Bir Mayis! Es lebe der 1.Mai!

Der 1.Mai steht seit 126 Jahren für einen weltweiten Kampf der Unterdrückten und Ausgebeuteten über nationale Grenzen hinweg. Internationale Solidarität mit Kämpfen die anderswo auf der Welt gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung geführt werden ist eine Grundlage revolutionärer und fortschrittlicher Politik, grade auch am 1.Mai.
Um auf die aktuelle Repression in den kurdischen Gebieten der Türkei aufmerksam zu machen und gegen das PKK-Verbot, den §129b und weitere deutsche Unterstützungsmassnahmen für den Krieg in Kurdistan zu protestieren mobilisieren kurdische Organisationen und das Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin zur revolutionären 1.Mai-Demonstration in Berlin – Kreuzberg. Neben den Verhaftungswellen gegen kurdische Oppositionellen, Militäraktionen gegen die Guerilla und der drohenden Gefahr eines türkischen Krieges gegen Syrien wird es auch um die Situation des seit 13-Jahren auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali gefangengehaltenen ehemaligen PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan gehen, von dem es seit fast 300 Tagen kein Lebenszeichen gibt. 15 kurdische Interlektuelle befinden sich in Straßburg vor dem Europarat seit dem 01.März im unbefristeten Hungerstreik um die EU zum handeln zu bewegen. Ihr Gesundheitszustand ist mittlerweile lebensbedrohlich! Solidarisiert euch! Macht Aktionen! (Info)

1.Mai | 18 Uhr | Lausitzer Platz

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1.Mai 2012: Es gibt keine Alternative zur Revolution

Auch zum 1.Mai 2012 ruft das revolutionäre Bündnis „3A“, in dem sich 10 revolutionäre und kommunistische Gruppen zusammengeschlossen haben, zu Aktionen in verschiedenen Städten auf. In diesem Jahr stehen die gemeinsamen Mobilisierungen unter dem Motto „Es gibt keine Alternative zur Revolution“. Der bundesweite Aufruf hat vor allem die aktuelle Krisenpolitik des deutschen Imperialismus zum Inhalt und betont die Notwendigkeit einer klassenkämpferischen, antiimperialistischen und revolutionären Organisierung um eine wirkliche Krisenpolitik möglich zu machen: die Zerschlagung der alten Ordnung, die Vergesellschaftung der Produktionsmittel und der Aufbau einer neuen Gesellschaft, deren Wirtschaft sich nicht nach Profitmöglichkeiten richtet, sondern für die Bedürfnisse der Menschen produziert.

Aufruf | PDF | Plakat | Mobivideo | Website

In Berlin (Mobivideo), Hamburg (Mobivideo), Nürnberg und Stuttgart ruft das Bündnis dazu auf sich an den revolutionären 1.Mai-Demonstrationen und klassenkämpferischen/internationalistischen Blöcken auf den Gewerkschaftsdemos zu beteiligen. In Fürth und Duisburg (Mobivideo) wird zu antikapitalistischen und revolutionären Vorabenddemos aufgerufen. In Neumünster und Bonn gilt es am 1.Mai einen Naziaufmarsch zu verhindern.
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1.Mai Jugendaufruf: Spass muss sein – Kapitalismus nicht!


Auch die „Kinder des Zorns – Plattform antikapitalistischer Jugendlicher in Berlin“ haben wie im letzten Jahr einen eigenen Aufruf zur revolutionären 1.Mai-Demonstration veröffentlicht, der sich unter dem Motto „Spass muss sein – Kapitalismus nicht!“ vor allem an Jugendliche richtet. Um sich auf den bevorstehenden 1.Mai vorzubereiten laden die KidZ am kommenden Freitag, den 13.April ab 17:30 in´s Zielona Gora in Friedrichshain zum regelmässig stattfindenden offenen Jugendtreffen „Forum des Zorns“. Dort wollen sie gemeinsam mit anderen Jugendlichen Transparenten und Schilder für den 1.Mai und die Demo am 30.April malen und gemeinsam Bolle trinken. Im Anschluß ab 21 Uhr gibts dann den traditionellen revolutionären ARAB-Tresen mit einem multimedialen Vortrag über 25 Jahre 1.Mai in Berlin-Kreuzberg.

13.April | 17:30 | Forum des Zorns | Zielona Gora | Grünberger 72
30.April | Walpurgisnachtdemo | 21 Uhr | S-BHF Wedding
1.Mai | Revolutionäre Demo | 18 Uhr Lausitzer Platz
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26.April: Euer Kapital. Eure Krise. Unser Widerstand.


Podiumsdiskussion zum Charakter der Krise, Formen der Kapitalherrschaft und Perspektiven ihrer Überwindung. Mit Vertretetern der Antifasschistischen Revolutionären Aktion Berlin (ARAB), der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Berlin und der Sozialistischen Initiative Berlin (SIB). Moderation: Vertreterin der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB).

Donnerstag | 26. April 2012 | 19.00 Uhr | Festsaal Kreuzberg | Skalitzer Straße 130

24.April:Veranstaltung zu 25 Jahre 1.Mai in Kreuzberg


Dieses Jahr jährt sich der Kreuzberger Kiezaufstand am 1.Mai 1987 zum 25sten Mal. Seitdem steht der 1.Mai in Berlin Kreuzberg für eine radikale Ablehnung der herrschenden Zustände und eine konfrontative Kritik an der Staatsgewalt. Mit einer Veranstaltungsreihe wollen wir an ein Vierteljahrhundert Widerstand gegen Kapitalismus, Krieg und Polizeigewalt Revue passieren lassen, uns mit der aktuellen Bedeutung der revolutionären Maidemos beschäftigten und einen Blick in die Zukunft werfen. Die erste Veranstaltunng findet am Freitag den 13.April beim ARAB-Tresen im Zielona Gora statt. Weitere Veranstaltungen, sowohl in Berlin wie in anderen Städten sollen folgen.

Infos zur Geschichte des 1.Mai n Kreuzberg

Infoveranstaltung | 25 Jahre Widerstand in Kreuzberg | 24. April | Clash | Gneisenaustr.2a
Revolutionäre 1.Mai-Demo | 18 Uhr | Lausitzer Platz
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21.April: kurdische Jugenddemo in Frankfurt/ Polizeiübergiffe


Bericht von unseren Genoss_innen von ATESH – Hamburg:

FFM: Demonstration der kurdischen Jugend gegen die Isolationshaft Abdullah Öcalans

Am heutigen Samstag, dem 21.04.2012 demonstrierten in Frankfurt am Main ca. 1200 kurdische Jugendliche und solidarische Menschen, um auf die Isolationshaft Öcalans aufmerksam zu machen und gegen die menschenverachtende Politik des türkischen Staats gegen die kurdische Befreiungsbewegung zu protestieren.
Die Demo unter dem Motto „Die Freiheit unseres Vorsitzenden ist unsere Freiheit, entweder Freiheit oder Freiheit!“ (kurdisch: „Azadiya Reberte me Azadiya me ye, an Azadi an Azadi!“) vereinte zwei zentrale Forderungen der kurdischen Bewegung: Die Freilassung des PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalans, der von weiten Teilen der kurdischen Bevölkerung als ihr legitimer Repräsentant gesehen wird, und die unmißverständliche Forderung nach einem Ende des Krieges und der Repression in Kurdistan. (mehr…)

21.April: Free Mumia!


Heute fand bei bestem Wetter in Berlin eine Demonstration für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal statt. Der afroamerikanische Journalist ist seit über 30 Jahren politischer Gefangener in den USA. Erst vor einigen Monaten hatte der Oberste Gerichtshof seine Verurteilung zum Tod aufgrund schwerer Rechtsbrüche für verfassungswidrig erklärt. Trotzdem weigert sich die Justiz, ein neues Verfahren zu führen oder den Gefangenen freizulassen und will ihn statt dessen bis an sein Lebensende festhalten. 250 Teilnehmer_innen forderten außerdem auf Transparenten und in Parolen ein Ende der Masseninhaftierung, die Abschaffung der Todesstrafe und die Freiheit politischer Gefangener in den USA und überall. (mehr…)