17.April: Islamhass als neoliberale Ideologie

„Islamfaschismus“ und „muslimisch-bolschewistische Verschwörung“

Antimuslimischer (Kultur-)Rassismus wird von Neokonservativen, bürgerlichen Nazigegnern und „Ideologiekritikern“ ebenso verbreitet wie von Neuen Rechten und Nazis. Erklären lässt sich dieser gesellschaftliche Hass-Konsens nur, wenn die aggressive Hetze gegen den Islam, Muslime und deren angeblichen „Umma-Sozialismus“ nicht allein als eine Form von Fremdenfeindlichkeit, sondern auch als Legitimationsideologie für neoimperialistische Kriege analysiert und ihre Verknüpfung mit dem Antikommunismus in den Fokus genommen wird.

Diskussionsveranstaltung mit:

Prof. Dr. Heinrich Fink, Bundesvorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten (VVN-BdA)
Susann Witt-Stahl, Journalistin und Autorin, Hamburg
Dr. Sabine Schiffer, Leiterin Institut für Medienverantwortung, Erlangen
Moderation: Markus Bernhardt (junge Welt)

17 April |19 Uhr | jW-Ladengalerie | Torstraße 6

Veranstalter: junge Welt & Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB)

19:00 Uhr
jW-Ladengalerie
Torstraße 6
10119 Berlin
Weitere Infos: www.jungewelt.de