1.September: Stoppt den Krieg in Kurdistan


Mehrere hundert Kurd_innen und solidarische Internationalist_innen folgten am 1.September, dem internationalen Anti-Kriegstag, einem Aufruf des Auslandskomitee der Partei der Demokrtischen Einheit (PYD) zu einer Demonstration durch die Berliner Innenstadt. Sie zeigten dabei ihre Unterstützung für den Aufbau selbstverwalteter Rätestrukturen in Westkurdistan (Syrien), protestierten gegen die Unterdrückungspolitik des Assad-Regimes aber wandten sich auch deutlich gegen jede imperialistische Einmischung. Es gelte eine emanzipatorische Alternative jenseits von imperialistischen Kriegsdrohungen, djihadistischem Terror und nationalistischer Assimilationspolitik zu schaffen. Mit kurdischer Musik und Fahnen zogen sie vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor.

Unsere Solidarität gilt den Kurdinnen und Kurden, die mit der demokratischen Selbstverwaltung in Westkurdistan ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen und
Die mit Panzern an der Grenze aufmarschierte türkische Armee bedroht diese Entwickung ebenso wie Teile der vom Westen bewaffneten Freien Syrischen Armee und Kräfte des alten Baath-Regimes. Mehr Infos auf der Sonderseite der ISKU zu Westkurdistan/Syrien

1.September | 16 Uhr | Demonstration der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) vom Alexanderplatz (Weltzeituhr) zum Brandenburger Tor