17.September: Veranstaltung zum Krieg in Syrien


Der „arabische Frühling“ begann vielversprechend: In Tunesien und Ägypten gingen tausende auf die Strasse, gegen ihre repressiven Regierungen, aber durchaus auch mit sozialen Anliegen. Doch der Aufbruch währte nicht lange: In Kairo teilen sich reaktionärer Militärrat und islamistische Muslimbruderschaft die Macht, in Bahrain schlugen saudi-arabische Panzer den Volksaufstand nieder und Libyen wurde mit westlicher Hilfe auf das Niveau eines „failed State“ gebombt. Danach kam Syrien: Was als Protestbewegung begann wurde schnell zum Bürgerkrieg. Für Linke hierzulande ist die Situation dabei äusserst unübersichtlich: Ist der Sturz der Assad-Regierung im Sinne der Bevölkerung im Land oder doch von außen oktroyiert? Welche Kräfte sind bestimmend innerhalb der sehr heterogenen Opposition? Welches sind die Interessen der imperialistischen Hauptmächte und wie versuchen sie diese Umzusetzen. Diese Fragen wollen wir versuchen gemeinsam mit Martin Glasenapp (Medico International), Karin Leukefeld (Journalistin) und Tobias Pflüger (Informationstelle Militarisierung) diskutieren. Präsentiert von ARAB und ALB.

17.September | 19 Uhr | SO 36 | Oranienstrasse 190