Archiv für Juli 2013

2.August: Kundgebung gegen Kriminalisierung der türkischen Linken

Am Donnerstag, den 25. Juli wurde in Österreich ein Kinder- und Familiencamp der Anatolischen Föderation von knapp 100 österreichischen Polizisten gestürmt und die Anwesenden mit Schikanen und Gewalt traktiert. Über dem Camp kreiste darüber hinaus auch ein Hubschrauber. Begründet wurde die Maßnahme mit der Durchführung einer ,,normalen fremdenpolizeilichen Maßnahme“, um ,,festzustellen, ob sich da jemand illegal aufhält“. Auch in Griechenland kam es in der vergangenen Tagen zu Razzien und Festnahmen gegen die revolutionäre türkische Linke.

Diese Maßnahmen reihwn sich ein in die Repression gegen die migrantische Linke und insbesondere der Anatolischen Föderation. Der letzte Höhepunkt der Repression stellten die Durchsuchungen am 26. Juni in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Belgien dar, in deren Folge es zu sechs Verhaftungen kam. Die zeitliche Nähe zu den Durchsuchungen und Verhaftungen legt nahe, dass der Angriff auf das Jugendcamp im Kontext eines europaweiten Angriffes auf die gesamte Linke gesehen werden muss.

Umso deutlicher wird die Notwendigkeit sich gegen die Angriffe zusammenzuschließen, geschlossen und geeint zusammenzustehen. Denn wir sind im Recht, wir werden siegen!

Kundgebung: Freitag, 2.August | 12:30 – 13:30 Uhr | U-Bhf Wittenbergplatz (Vor dem Griechischen Konsulat)

13.Juli: One Struggle – One Fight: Solidarität kennt keine Grenzen!

Seit 2008 beginnen die Bilder einander ähnlicher zu werden: Hunderttausende auf dem Syntagma-Platz in Athen, Hunderttausende in Istanbul und Ankara, Millionen auf dem Tahrir-Platz in Kairo und in den Großstädten Brasiliens.

So unterschiedlich die politischen Traditionen und Kulturen in den einzelnen Ländern sind, die Gründe der Revolte gleichen einander: Armut, Verelendung und die Diskriminierung der indigenen Bevölkerung in Brasilien. Gentrifizierung, neoliberaler Umbau und die staatlich organisierte Unterdrückung der Aleviten und Kurden in der Türkei. Das Austeritätsdiktat mit seinen verheerenden sozialen Auswirkungen in Griechenland, Spanien und Portugal. Der völlige Zusammenbruch der Volkswirtschaft und die ethnisch-religiösen Spaltungen in Ägypten.
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