18.Mai: Mehrere hundert Gedenken an Soma


Mehrere hundert Menschen sind heute Nachmittag in Berlin Kreuzberg auf die Strasse gegangen um ihre Wut und Trauer über die Bergwerk-Katastrophe von Soma, bei der über 300 Arbeiter_innen ihre Leben verloren haben, auszudrücken. Mit dem Demonstrationszug durch den Kreuzberger Kiez protestierten sie gegen die Wirtschaftspolitik der neoliberalen AKP im besonderen und das weltweite System kapitalistischer Verwertung im allgemeinen, welches sie für den sogenannten „Arbeitsunfall“ verantwortlich machten. Auf Transparenten stand“ Soma – Der Mörder heisst Kapitalismus“. Auf vielfältige Weise zeigten sie ihre Solidarität mit den aktuellen Protesten in der Türkei und verurteilten die Polizeigewalt und Repression gegen die Hinterbliebenen und deren Anwälte.

Nach einer Schweigeminute für die Opfer und mehreren Redebeiträgen zogen die Demonstrant__innen vom Kottbusser Tor über die Skalitzer Strasse und die Oranienstrasse zum Oranienplatz. Aktivist_innen der ARAB bildeten gemeinsam mit den Hevalz der kurdischen Jugend Berlin einen lautstarken und kämpferischen Block (Foto)

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Fotos von den Protesten in Istanbul
Bericht von der ersten Kundgebung am Mittwoch