Liebknecht – Luxemburg – Wochenende 2016


Tausende Linke aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland trafen sich ab Morgen in Berlin um den durch die SPD und ihre rechtsextremen Helfershelfer_innen ermordeten Revolutionär_innen und Gründer_innen der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu Gedenken. Das Gedenken an die beiden ermordeten Kommunist_innen gilt als eines der größten regelmäßig stattfindenden Treffen der radikalen Linken in der BRD. Neben der traditionellen Gedenkdemonstration zur Gedenkstätte der Sozialist_innen, wo Rosa und Karl gemeinsam mit hunderten weiteren von der Reaktion in Januar 1919 ermordeten revolutionären Arbeiter_innen, finden noch ein ganzer Haufen weiterer interessanter Aktionen und Veranstaltungen statt. Hier ein kleiner Überblick

Samstag, 9.Januar:

Um 10 Uhr öffnet die 21. „Rosa-Luxemburg-Konferenz“ der tageszeitung „junge Welt“ in der West-Berliner Urania ihre Pforten.Laut dem AfD-Gründer und ehemaligen BDI-Vorsitzenden Hans Olaf Henkel das „wichtigste neomarxistische Symposion in Deutschland“. Es werden mehrere tausend Besucher_innen und Sahra Wagenknecht erwartet. Angeblich ist es eh ausverkauft…
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Um 14 Uhr findet am Heinrichplatz in Berlin Kreuzberg eine Demo zur Unterstützung des progressiven Kleingewerbes statt. Es geht darum den „Gemischtwarenladen für Revolutionsbedarf“ M99, der seit 1985 die revolutionär gesinnte Nachbarschaft mit Hassmasken und Lesestoff versorgt und der immer noch den Rekord an polizeilichen Durchsuchungen hält.
https://www.facebook.com/events/563217193835209/

Um 21 Uhr beginnt die nun auch schon traditionelle Liebknecht-Luxemburg-Party der ARAB, diesmal in Kooperation mit den Genoss_innen von Venceremos. Unter dem Motto „Rosas Block Party – Die Revolution ist Dope, alles andere ist wack“ präsentieren wir euch die Avantgarde des klassenbewussten Sprechgesangs, anschliessend lassen euch das ARAB-Soundsystem und DJ Ali Mente auf dem Boden herumspringen als wäre er die herrschende Ordnung. Es lonht sich pünktlich zu kommen, zum einen könnte es Erfahrungsgemäss voll werden zum anderen berichtet zu beginn niemand geringeres als MARCUS STAIGER, der Ernst Thälmann des Strassenraps, von seinem Trip durchs befreite Kurdistan (Rojava).Yo! Die Revolutionsteuer beträgt 6 – 10 Euro, jeh nach Klassenlage.
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Sonntag 10.Januar

Ab 10 treffen sich dann tausende linke unterschiedlichster Strömungen um gemeinsam zu den Gräbern von Rosa, Karl und hunderten weiteren gefallen Revolutionskämpfer_innen zu ziehen und wenigstens die Erinnerung daran wachzuhalten, das eine Alternative zu dem herrschenden Elend denkbar ist und es nur „unsere Ketten“ sind, die uns von einem menschenwürdigen Leben trennen.
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