Archiv für Januar 2017

Langer Marsch von Potsdam nach Berlin

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LANGER MARSCH VON POTSDAM NACH BERLIN

1. Februar / Potsdam Hauptbahnhof /11 Uhr – Ziel S-Bhf Zehlendorf
2. Februar / S-Bhf Zehlendorf / 11 Uhr – Ziel S-Bhf Innsbrucker Platz
3. Februar / S-Bhf Innsbrucker Platz / 11 Uhr – Ziel Bundestag

Am 15. Februar jährt sich zum 18. Mal der Jahrestag des internationalen
Komplotts gegen Abdullah Öcalan. 18 Jahre lang versucht Öcalan trotz unmenschlicher Haftbedingungen auf der türkischen Gefängnisinsel Imralı den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region entgegenzuwirken, indem er Vorschläge zur Lösung der kurdischen Frage entwickelt. Mit einem
Paradigmenwechsel schuf er die Grundlagen, um Nationalismus, Unterdrückung, Krieg und Ausbeutung den Raum zu entziehen.

Es scheint, dass trotzt seiner Bemühung den Schaden zu begrenzen, die
Nationalstaaten umso mehr dafür eintreten, dass die schon lang anhaltende
Krise völlig aus dem Ruder gerät und der Bürgerkrieg die gesamte Region
einnimmt. Dabei scheuen reaktionäre Kräfte – wie die AKP – nicht davor
zurück, mit dem Feuer zu spielen. Jetzt, wo die AKP-Regierung gemeinsam mit der ultranationalistischen Partei MHP die Türkei in eine Erdogan-Diktatu treibt, wird seit einiger Zeit die Forderung nach der Einführung der Todesstrafe immer lauter.

Die intensive psychische und physische Folter, die seit 18 Jahren gegen den
kurdischen Repräsentanten Öcalan in Isolationshaft praktiziert wird, ist durch weitere Einschränkungen seiner Haftbedingungen verschärft worden. Es besteht ernstlich Grund zur Sorge um sein Leben.

Nach aktuellen Informationen besteht die Gefahr seiner physischen Eliminierung als Teil der Vereinbarungen zwischen AKP und MHP. Dies ist auch der Grund, warum die Diskussion in der Türkei um die Todesstrafe erneut auf die Tagesordnung gebracht wurde. Um seine Präsidentschaft zu sichern, hat sich der türkische Präsident Erdoğan in dem Bestreben, die kurdische Frage mit Gewalt und Unterdrückung anzugehen, mit den türkischen Rassist_innen und Nationalist_innen eingelassen. Die Ergebnisse dieser Allianz zeigen sich deutlich in der Brutalität der Kriegsführung in Kurdistan, die in der Zerstörung von Städten, der Massenverhaftung von Politiker_innen und dem Plan zur Ermordung Öcalans mündete. Seit dem 5. April 2015 hat die Regierung alle Treffen mit Öcalan abgebrochen, er ist seitdem auf Imralı total isoliert.

Seit dem 24. Juli 2015 erleben wir in der Türkei und Kurdistan einen schweren Abnutzungskrieg. Alles, was mit Kurd_innen oder Kurd_innentum in Verbindung gebracht wird, ist zum Angriffsziel erklärt worden; Stadtverwaltungen werden unter Zwangsverwaltung gestellt und Bürgermeister_innen und Abgeordnete werden unter den fadenscheinigsten Vorwänden inhaftiert.

Anlässlich des 18. Jahrestages der Verschleppung des kurdischen
Volksvertreters Abdullah Öcalan aus Kenia in die Türkei fordern wir erneut
mit unterschiedlichen Demonstrationen und Kundgebungen:

*FREIHEIT FÜR ABDULLAH ÖCALAN – EINEN STATUS FÜR KURDISTAN*

Folgende Aktionen sind zum Jahrestag des Komplottes geplant:

Langer Marsch von *Luxemburg nach Strasbourg* vom 1.–11. Februar

Langer Marsch von *Mannheim nach Strasbourg* vom 5.–11. Februar

Lokale und regionale Märsche vom 1.–3. Februar: u.a. Berlin

Demo: Freiheit für Öcalan – Keine Waffen für Erdogan

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Demo „Freiheit für Öcalan – Keine Waffen für Erdogan“
Samstag, 28.01. / 15 Uhr / U-Bhf Kleistpark

Der türkische Despot Erdogan hat den nächsten Schritt in eine Diktatur vollzogen. Das türkische Abgeordnetenhaus billigte mit der Mehrheit der Erdogan ergebenen AKP und der rechtsnationalistischen MHP Abgeordneten seine umstrittene Verfassungsänderung, mit der er noch mehr Macht erhalten soll.

Noch immer sind kurdische HDP Abgeordnete in Haft oder werden festgenommen. Noch immer werden kritische Medien verboten und Journalisten verhaftet. Noch immer führt Erdogan einen unmenschlichen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung und alle, die ihm im Weg stehen. Noch immer liefert die deutsche Regierung Waffen für Erdogans Vernichtungsfeldzug. Noch immer schickt die deutsche Justiz kurdische Aktivist_innen für Jahre ins Gefängnis. Noch immer wird den kurdischen Aktivisten Ali und Cem in Berlin der Prozess gemacht.

Wir fordern: Schluss mit Erdogans Weg in die Diktatur! Schluss mit der massenhaften Inhaftierung und Ermordung aller, die sich Erdogan nicht unterwerfen! Schluss mit den deutschen Waffenlieferungen! Freiheit für Abdullah Öcalan, Ali, Cem und alle politischen Gefangenen!

Kommt am Samstag ab 15 Uhr zur Demo am U-Bhf Kleistpark. Unterstützt die kurdische Freiheitsbewegung.

Schulter an Schulter gegen Faschismus!
Faşizme Karşı Omuz Omuza!
Hoch die internationale Solidarität!
Weg mit dem Verbot der PKK!
Weg mit den §§ 129 a/b!
Frieden in Kurdistan!

PM: ARAB feiert ihren 10.Geburstag


PM: Tausende zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht erwartet / Die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB) feiert ihren 10.Geburtstag

Tausende linke aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland werden am Wochenende in Berlin erwartet um den im Januar 1919 ermordeten Kommunist_innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu Gedenken. „Grade in Zeiten sich zuspitzender imperialistischer Widersprüche und einer strukturellen ökonomischen Krise sind die Ideen und Gedanken von Rosa und Karl aktueller den jeh“ so Jonas Schiesser von der Antifaschistischen Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB). Neben der traditionellen „Rosa Luxemburg Konferenz“ der Tageszeitung „junge Welt“ und der Demonstration am Sonntag Morgen zum Friedhof der Sozialisten lädt die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin am Samstag Abend auch in den Kreuzberger Club „Bi-Nuu“ um ihr 10jähriges Bestehen mit einem großen Solidaritätskonzert zu feiern. Seit Januar 2007 besteht die Gruppierung die nach Ansicht der Berliner Verfassungsschutzes als „gewaltbereit“ gilt und für die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie sowie für eine „solidarische und klassenlose Gesellschaftsordnung“ eintritt. Um die Gruppe in ihrer Arbeit zu untersützen treten unter dem Motto “10 Jahre ARAB: Alles ist die Gang!“ ab 20 Uhr über ein Dutzend Künster_innen aus dem In- und Ausland spielen. Unter anderem werden der Berliner Rapper Takt32, die Gruppe C.O.T.I. aus Genf, der Musikjournalist Marcus Staiger sowie King Veganismus One dabei sein. Die Künster_innen verzichten dabei auf ihre Gage, die Einnahmen werden verwendet um die jährliche revolutionäre 1.Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg zu finanzieren, die in diesem Jahr ihren 30sten Geburstag feiert und in diesem Jahr nicht angemeldet werden soll.

Samstag / 14.Januar / 20 Uhr / Bi-Nuu / U-BHF Schlesisches Tor

Live-Rap:
Takt32
Derbst
Delirium & Zynik
Mc Intifada & Konta
King Veganismus One & Dr. Alsan
Die Shitlers
C.O.T.I..
Don Tox officiel
Junior Jero
Çığır Özyurt
GuevaraH
Aischa

Lesung:
Marcus Staiger

DJs:
ARAB Soundsystem

Lesung // Tombola // Fidel Castro – Look like-Contest //

LL-Party 2017: 10 Jahre ARAB: Alles ist die Gang


LIEBKNECHT-LUXEMBURG-PARTY 2017
////::: 10 Jahre ARAB: ALLES IST DIE GANG:::///

Gemeinsam mit der Gruppe „Venceremos“ lädt die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB) wieder mal zur legendären Liebknecht-Luxemburg Vorabend-Party und feiert dabei gleich ihr 10jähriges Bestehen mit Live-Rap, DJs, Lesungen, Cocktails und Totalitarismus.

Live-Rap:
Takt32
Derbst
Delirium & Zynik
Mc Intifada & Konta
King Veganismus One & Dr. Alsan
Die Shitlers
C.O.T.I..
Don Tox officiel
Junior Jero
Çığır Özyurt
GuevaraH
Aischa

DJs:
ARAB Soundsystem

Lesung // Tombola // Fidel Castro – Look like-Contest //

Präsentiert von ARAB & Venceremos Berlin