Archiv der Kategorie 'Antifaschismus'

24.November: 5000 auf Silvio-Meier-Demo


+++ 5000 Menschen auf Silvio-Meier-Demonstration +++ Zahlreiche Festnahmen und Polizeiübergriffe +++ Angriffe auf „NW-Berlin“-Stützpunkt in der Lückstraße +++ Vormittags Proteste gegen Naziaufmarsch in Rudow +++

Am heutigen Samstag beteiligten sich mehr als 5000 Menschen an der diesjährigen Silvio-Meier-Demonstration (erste Bilder hier und hier). Jedes Jahr gedenken Antifaschist*innen in Berlin dem am 21. November 1992 durch Nazis ermordeten Antifaschisten Silvio Meier. Aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland waren in diesem Jahr Antifaschist*innen angereist. Der Schwerpunkt der Demonstration war die Mordserie des „NSU“ und die Strukturen der Berliner Naziszene in Berlin-Lichtenberg. Dort, in der Lückstraße 58, befindet sich der Stützpunkt des „NW-Berlin“. Als die Demonstration an dem Laden vorbei zog, wurde der Laden angegriffen. (mehr…)

4.November: 4000 Menschen gedenken NSU-Opfern und demonstrieren gegen Staat und Nazis


Am 04.11.2012, dem ersten Jahrestag nach der Entdeckung der neonazistischen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) sind in Berlin über 3.500 Menschen auf die Straße gegangen um gegen Neonazis und Rassismus zu demonstrieren. Zudem gedachten die Demonstranten an die Mordopfer der Terroristen. Auf Plakaten forderten sie unter anderem die Abschaffung des Verfassungsschutzes, dem sie eklatantes Versagen bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen vorwerfen. In rund 30 Städten hatte das Bündnis gegen das Schweigen zu Demonstrationen und Gedenkaktionen aufgerufen. (mehr…)

13.Oktober: 700 Menschen für Deniz in Nürnberg


Wir, das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) riefen für heute in Zusammenarbeit mit dem Solikomitee Freiheit für Deniz zu einer Demonstration unter dem Motto „Antifaschismus ist nicht kriminell! Gegen die Kriminalisierung antifaschistischer Initiativen! Freiheit für Deniz und alle politischen Gefangenen!“ auf.
Der Demo, die am Aufseßplatz nach einigen Redebeiträgen und einem Grußwort von Deniz loszog, wurde von Seite der Stadt ein weiteres Mal der größte Teil der Route durch die Innenstadt verboten.
Behelmte Polizeieinheiten und Hamburger Gitter versperrten die Zugänge und drängten PassantInnen zur Seite, um sie vor der angeblichen Gefahr, die von der Demonstration ausgehen sollte abzuschirmen. Gefährlich für Stadt und Staat sind jedoch vielmehr die Inhalte, die von der Demo an die Öffentlichkeit gebracht wurden: die Unterstützung des Nazisnetzwerkes „NSU“- der in Nürnberg drei Menschenleben auf dem Gewissen hat- durch den Verfassungsschutz und die Verfolgung antifaschistischen Engagements.

Videos: 1
(mehr…)

15.September: Neonazidemo verhindert – They did not pass!


Die Demonstration der NPD ist keinen Meter gelaufen. Ungefähr 60 Neonazis standen sich für mehrere Stunden die Beine in den Bauch.
Vielen lieben Dank an euch alle, die ihr geholfen habt den Aufmarsch zu verhindern. They Did Not Pass !
Weitere Infos werden folgen.

(mehr…)

6-8.September: Disteln im Beton / 21 Jahre Bunte Kuh – Festival


Die »Bunte Kuh« ist ein selbstverwaltetes Jugendzentrum im Ostberliner Bezirk Weißensee. Seit dem Bestehen des Ladens gibt es eine Regel: »Kein Platz für Neonazis«. Viele Menschen wurden durch die Sozialarbeit in der »Bunten Kuh« politisiert wurden und konnten dort ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Nun wird der Laden 20 Jahre alt und feiert dies mit einem großen Jubiläums-Festival. Mehr Infos: hier

6-8.September | Bunte Kuh | Bernkasteler Straße 78

Line-Up 2012 (mehr…)

1.September:Dortmund blieb Nazifrei


Zum ersten Mal seit mehreren Jahren konnten sich zum Antikriegstag keine Nazis in Dortmund versammeln! Am 1. September 2012 zogen statt dessen Antifaschisten durch die Straßen.Damit reiht sich Dortmund zumindest vorerst in eine Liste von Städten, in denen zentrale Nazi-Aufmärsche nicht mehr stattfinden können: Wundsiedel, Halbe, Dresden, Dortmund. Dies bedeutete eine weitere Schwächung der Neonazi-Szene in der BRD.

Naziaufmarsch am 1.9.2012 in Dortmund verboten – Dortmund stellt sich quer! Dortmund Nazifrei!Der Nazi-Aufmarsch wurde wenige Tage zuvor verboten – gerne hätten wir jedoch selbst durch Blockaden dafür gesorgt, dass die Nazis nicht hätten marschieren können. Das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ bedankt sich bei den vielen Aktiven, die zum Teil von weit her in die Ruhrmetropole kamen, um gegen Faschismus, Imperialismus und Krieg zu demonstrieren. An einer Demonstration im Stadtteil Hörde – genau auf der eigentlich von den Neonazis geplanten Route – beteiligten sich bis zu 2.000 Menschen.

Fotos: 1, 2 (mehr…)

25.August/Rostock: 5000 Gedenken den Opfer der rassistischen Pogrome und protestieren gegen Gauck

Unter dem Motto „Das Problem heißt Rassismus“ demonstrierten am 20 Jahrestag der rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen über 5000 Menschen am Ort des Geschehens gegen gesellschaftlichen Rassismus, Nazigewalt und die Flüchtlingspolitik der BRD. Der Protest richtete sich auch gegen scheinheilige offizelle Gedenken der Stadt Rostock, wo der nationalkonservative Bundespräsident Gauck sich erdreistete eine „Deutsche Eiche“ zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Pogroms zu pflanzen. Engagierte Antifaschist_innen protestierten gegen den Auftritt des Bundespräsidenten mit Zwischenrufen und Transparenten.

Fotos: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
(mehr…)

18/19.August: Pro Deutschland in Berlin – 60 Rassist_innen, über 1000 Antifaschist_innen und fast 2000 Bullen


Begleitet von massiven Gegenprotesten ist ein verwirrtest Häuflein von ca 30 bis 60 in die Tage gekommene Rassisten am Wochenende in Berlin gegen „islamische Überfremdung“ und „Linksterrorismus“ auf die Strasse gegangen. Beschützt und eskotiert von sage und schreibe 1800 (!) Polizeibeamten aus verschiedenen Bundesländern haben sind sie vor verschiedenen Moscheen und linken Hausprojekten gezogen und haben die Rettung des Abendlandes vor dem drohenden Untergang durch Chaoten und Muslimen eingefordert. Über tausend antirassistisch und antifaschistische eingestellte Berliner protestierten gegen diese rassistische Freakshow. Die angreisten Polizeieinheiten gaben sich wie immer Mühe den Aufmarsch der Rechten grossräumig abzusperren und verhaftete mehrere Gegendemonstrant_innen. Vereinzelt flogen Eier, Tomaten und Farbeier, ingesamt blieb es aber verhältnissmäßig ruhig. Ebenfalls mehrere tausend Menschen beteiligten sich an einem 3 tägigen „Fest gegen Rassismus“ auf dem Blücherplatz.

Fotos:

18.August: 1,2, 3, 4
19.August: 1,2, 3, 4
(mehr…)

10. August: ARAB-Tresen – Filmvorführung »The Truth Lies In Rostock«

Rostock Im Rahmen der Mobilisierung zu der antifaschistischen Demonstration am 25.August in Rostock zeigen wir auf unserem diesmaligen Tresen die Dokumentation »The Truth Lies In Rostock«, die eben jene rassistischen Ausschreitungen, die sich in diesem Monat zum 20. mal jähren, zum Thema hat.
Direkt danach erwarten euch wie üblich leckere Cocktails, prickelndes Bier, eine ausgewogene Mischung aus fetziger Musik und herzhaftes Knabbergebäck.

Freitag, 10. August | 20 Uhr | Zielona Gora (Grünberger Straße 73, 10245 Berlin)

4.August: Blockaden verzögern Naziaufmarsch in Bad Nenndorf


Blockaden verzögern Naziaufmarsch in Bad Nenndorf – Erfolg für AntifaschistInnen

Der Naziaufmarsch in Bad Nenndorf am 4. August 2012 konnte erst mit viereinhalb stündiger Verspätung starten. Dies ist das Verdienst der etwa 400 Gegendemonstranten, die sich entschieden, den Schritt zur Blockade zu wagen. Dazu hatte die Intitiative “Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf” aufgerufen. Hierdurch brach der Zugverkehr um Bad Nenndorf zusammen und die Neonazis mussten weite Wege zu Fuß nehmen. Eine Sprecherin der Initiative erklärte: “Aktive AntifaschistInnen haben mit dem Blockadekonzept gezeigt, dass gegen den jährlichen Neonaziaufmarsch, für den Bad Nenndorf inzwischen berühmt ist, nicht nur Protest sondern echte Störung möglich ist.” Weiter erklärte sie ihre Hoffnungen für die Zukunft: “An diesen Erfolg gilt es in den nächsten Jahren – hoffentlich unter Beteiligung vieler Bad NenndorferInnen – anzuknüpfen.” Die Initiative “Kein Naziaufmarsch in Bad Nenndorf” wurde von über hundert Antifa-Gruppen, Verbänden, Gewerkschaften, Parteien und Einzelpersonen unterstützt.
(mehr…)