Archiv der Kategorie 'Klassenkampf'

Great Crisis Riseup 4: Battlefield Europe


Great Crisis Riseup 4: Battlefield Europe
End the Game – Conquer Capitalism – Build a free World

LIVE!!!Am 1.Mai in Berlin-Kreuzberg und vom 3.-8.Juni in Elmau bei Garmisch Partenkirchen!!!

Das Szenario:

Wird befinden uns in Europa im frühen 21sten Jahrhundert. Der Kontinent ist fest im Griff einer wirtschaftlichen Krise. Griechenland taumelt am Abgrund und in der Ukraine liefern sich USA,EU und Russland einen blutigen Stellvertreterkrieg. Aus den von Krieg und Ausplünderung bereits komplett verwüsteten Regionen im Nahen Osten und Afrika versuchen immer mehr Menschen sich zu retten, aber die Mächte des alten Europa schotten sich mit militärischen Mitteln ab. Das Mittelmeer wird zum Massengrab . Währenddessen ist die Stimmung auch innerhalb der Festung schlecht. Der Traum des Wohlstandes ist ausgeträumt, Verbitterung und Perspektivlosigkeit machen sich breit. Ganze Bevölkerungsschichten versinken in Armut, Ghettos wachsen an und ein Polizeistaat bildet sich. Auf den Straßen paart sich Ohnmacht mit Aggressivität, der Kampf um den Zugang zu den Futtertrögen wird immer brutaler. Die Schwachen bleiben auf der Strecke. Die Säulen der alten Ordnung beginnen zu faulen. Nach Jahrhunderten der Verarmung, Ausbeutung und Zurichtung des gesamten Erdballs nach seinen Maßstäben, findet der freie Markt nicht mehr genug zahlungskräftige Nachfrage um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Die Akkumulationsmaschine hat sich heißgelaufen, die Zeiten der Wirtschaftswunder sind vorerst vorbei, das Elend kommt zurück nach Europa. Doch am von Rauchschwaden verdunkelten Horizont deuten sich verschiedene Alternativen zu der zerfallenden alten Ordnung an. Es ist an der Zeit für einen „Great Crisis Riseup“… (mehr…)

Heraus zum revolutionären 1.Mai 2015: Berlin, Athen, Kobane: die letzte Schlacht gewinnen wir!



Berlin, Athen, Kobane – die letzte Schlacht gewinnen wir!
Berlin Athen Kobane--“serkeftin wê ya
Berlin-Athen-Kobane „Kazanan biz olacağız
ΒΕΡΟΛΙΝΟ, ΑΘΗΝΑ, ΚΟΜΠΑΝΙ ΤΗΝ ΤΕΛΕΥΤΑΙΑ ΜΑΧΗ ΘΑ ΤΗΝ ΚΕΡΔΙΣΟΥΜΕ ΕΜΕΙΣ!
Berlin-Atenas-Kobane. Venceremos la última batalla!
Athen- Kobane ---nous gagnerons la lutte finale
Berlin – Athen- Kobane--- The last Battle we will win.

Internationalistischer Block auf der revolutionären 1.Mai-Demonstration 2015

Überall auf der Welt nehmen die Kämpfe gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu. Am 1. Mai 2015 gehen Millionen Menschen weltweit auf die Strasse ,um gegen die kapitalistische Herrschaft und Ausbeutung zu demonstrieren.

In Griechenland kämpfen die Menschen gegen die Politik der Troika und die wachsende Massenarmut. In Kobane haben die Volksverteidigungseinheiten wichtige Siege gegen die Banditen des „ Islamischen Staats“ (IS) errungen und diskutieren über eine neue, solidarische Gesellschaftsordnung. Aber auch in Spanien, der Türkei , Irland und vielen anderen Ländern formiert sich der Widerstand gegen die barbarische Sparpolitik und autoritäre Krisenregimes.

Wir wollen gerade am 1. Mai diese Kämpfe in der Hauptstadt des deutschen Imperialismus auf die Strasse tragen und miteinander verbinden. Wir rufen auf : Bilden wir einen grossen gemeinsamen Block auf der revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin.

Heraus zum revolutionären 1. Mai im internationalistischen Block
18 Uhr Spreewaldplatz

FACEBOOK-EVENT

Bündnis-Webseite

28.Januar: EU, Troika, Merkel – Hände weg von Griechenland !

Der große Wahlsieg Syrizas bei den Wahlen in Griechenland eröffnet den Lohnabhängigen, den Rentnerinnen und Rentnern und den Jugendlichen neue soziale und politische Möglichkeiten.

Wir wissen aber auch, dass die Troika, die EU und die Merkel-Regierung mit Drohungen und Erpressungen versuchen werden, jede positive Veränderung für die verarmte Bevölkerung zu verhindern. Wir halten es für dringend notwendig, eine breite Solidaritätsbewegung in Deutschland und ganz Europa aufzubauen

Wir rufen deshalb zu einer ersten Kundgebung auf !

Mittwoch / 28. Januar / 16:00 Uhr /EU-Vertretung / Lindenstr. 78 / Pariser Platz

Motto: EU, Troika, Merkel – Hände weg von Griechenland !

Wir laden alle linken Organisationen, Parteien und Initiativen ein, vor Ort Redebeiträge zu halten und ihre Solidarität zu zeigen.

NaO Berlin ( Neue antikapitalistische Organisation )

Im NaO – Prozess sind organisiert : Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB), Gruppe Arbeitermacht (Gam), internationale sozialistische linke (isl), Revolution, Revolutionär sozialistischer Bund (rsb), Partei der sozialistischen Neugründung (SYKP – Türkei), unorganisierte Einzelpersonen

Η μεγάλη εκλογική νίκη του ΣΥΡΙΖΑ ανοίγει νέες κοινωνικές και πολιτικές δυνατότητες για τους μισθωτούς, τους/τις συνταξιούχους και τη νεολαία.
Ξέρουμε όμως επίσης ότι η Τρόικα, η ΕΕ και η κυβέρνηση της Μέρκελ θα προσπαθήσουν με εκβιασμούς να εμποδίσουν κάθε θέληση για αλλαγή για τον φτωχοποιημένο πληθυσμό. Θεωρούμε άμεση ανάγκη την ανάπτυξη ενός κινήματος
αλληλεγγύης εδώ στη Γερμανία και σε όλη την Ευρώπη. Γι‘ αυτό καλούμε στην πρώτη συγκέντρωση.
Τετάρτη 28 Ιανουαρίου μπροστά από την αντιπροσωπία της ΕΕ.

Liebknecht-Luxemburg-Demo 2015: Von Berlin 1919 bis Kobane 2015!


Aufruf der ARAB zum Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration:

Von Berlin 1919 bis Kobane 2015: Ich war. Ich bin. Ich werde sein.
Zusammen kämpfen gegen Patriarchat, Krieg und Kapitalismus

Rosa Luxemburg – Symbol gegen Krieg und Reaktion

Am 15.Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg zusammen mit ihrem Genossen Karl Liebknecht von rechtsextremen Freikorps-Soldaten mit Billigung der SPD in Berlin ermordet. Noch heute steht ihr Name für ein konsequentes Engagement gegen Krieg, Militarismus, Chauvinismus und kapitalistische Ausbeutung. Als Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) zog sie aus den Erfahrungen des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution 1917 in Russland den Schluss, dass nur eine revolutionäre Umwälzung der herrschenden Verhältnisse langfristig Frieden und ein würdiges Leben für die Mehrheit der Menschen ermöglichen können. Sie hatte erkannt, dass eine Gesellschaft, in der nicht die Bedürfnisse des Menschen sondern der Profit im Mittelpunkt steht, notwendigerweise immer wieder zu Krieg, Krise und Zerstörung führen muss. Sie wurde ermordet, weil sie für Rätedemokratie, Frauenbefreiung und Sozialismus kämpfte. Ihre Mörder wurden beauftragt von einer Koalition aus rechtsextremen Militärs und führenden deutschen Sozialdemokraten, die Angst vor eine möglichen, revolutionären Kontrolle der Wirtschaft und des Gemeinwesens hatten. Fast 100 Jahre später ziehen immer noch tausende Linke verschiedenster Strömungen jedes Jahr zur Grabstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde um Rosa, Karl und den während des Januaraufstandes ermordeten revolutionären Arbeiter_innen zu gedenken. Ihre Ideen und ihr Kampf verlieren in der heutigen Zeit, die wieder zunehmend von Krieg, Armut und Krisen geprägt ist, nichts an ihrer Aktualität.

Sakine Canzis – Die kurdische Rosa

Am 9.Januar 2013 wurde Sakine Canzis gemeinsam mit ihren Genossinnen Leyla und Selya in Paris von einem rechtsextremen türkischen Geheimdienstagenten erschossen. Als Mitbegründerin der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) spielte sie eine zentrale Rolle beim Aufbau der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung. Ihr Kampf richtete sich ebenso gegen patriarchale und feudale Strukturen in der kurdischen Gesellschaft, wie gegen die kolonialistische und nationalistische Unterdrückung durch die Türkei. Für Millionen Kurdinnen gilt sie als Vorkämpferin von Frauenbefreiung und Emanzipation und ist eine Symbolfigur der kurdischen Befreiungsbewegung. Schon vor ihrer Ermordung, die durch eine Enge Zusammenarbeit von türkischem und französischem Geheimdienst möglich war, wurde sie innerhalb der Bewegung „die kurdische Rosa“ genannt. Seit ihrer Ermordung versammeln sich jedes Jahr zehntausende Kurdinnen aus ganz Europa in Paris, um an die gefallenen Genossinnen zu erinnern und vom französischen Staat verlangen, Rechenschaft abzulegen über die Morde. Ähnlich wie Rosa Luxemburg wurde auch Sakine Canzis und ihre Mitstreiterinnen ermordet, weil sie für eine Gesellschaft frei von Krieg, Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung kämpfte. Auch wenn sie nicht ein dezidiert sozialistisches Programm zur Kontrolle der Produktivkräfte vertrat wie Rosa Luxemburg so waren auch für sie Rätedemokratie, Emanzipation und Frauenbefreiung zentrale Triebfedern ihres politischen Handelns.

Halt Stand freies Kobane

2 Jahre nach Sakines Ermordung und 96 Jahre nach Rosas Tötung kämpfen heute tausende Frauen der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) in der umkämpften kurdischen Stadt Kobane und anderen Kantonen des „freien Rojava“ (Nordsyrien) gegen die reaktionären Milizen des Islamischen Staates. Sie verteidigen dort nicht nur ihr Leben und ihre Stadt gegen die klerikalfaschistischen Mörderbanden, sondern auch die Ideale der menschlichen Emanzipation und das Vermächtnis von Sakine und Rosa. Im Schatten von Krieg und Krise wird in Rojava seit 2011 versucht auf Grundlage von Rätedemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie eine emanzipatorische Alternative zum herrschenden Chaos im Nahen Osten aufzubauen. Und so wie sich die SPD während des Januaraufstandes 1918/19 die rechtsextremen Freikorps nutzbar machte, um die Räterevolution im Blut zu ertränken, so kooperiert die Türkei heutzutage mit dem „Islamischen Staat“, um das basisdemokratische Gesellschaftsexperiment in Rojava zu vernichten.

Dieses zu verteidigen ist das Gebot der Stunde, denn nicht nur mit dessen zentraler Errungenschaft, der Befreiung der Frau und der tatsächlich angewandten Frauenemanzipation, könnte es für den Nahen Osten, aber auch für den Rest der Welt, wegweisend sein. Auch das angewandte Konzept der Rätedemokratie bietet eine Alternative zu den autoritären Herrschaftsverhältnissen der Region sowie zu Krise, Krieg und Kapitalismus. Denn noch immer sind im Nahen Osten die Auswirkungen des ersten Weltkriegs zu spüren, nach dessen Ende sämtliche Herrschaftsverhältnisse, Grenzen und Staaten umgepflügt wurden. Was aus kolonialer Unterdrückung entstand, äußert sich nun im Angesicht der weltweiten kapitalistischen Krise im Zerfall der bürgerlichen Gesellschaften und der Suche nach autoritären, göttlichen Heilsversprechen. Doch nicht nur dort, auch hier greift die Sehnsucht nach der harten Hand um sich und reaktionäre Strömungen und Ideologien gewinnen an Boden. Während in Kiew mit deutscher Unterstützung Faschisten in Amt und Würden gehoben wurden und die imperialistischen Blöcke USA/EU und Russland sich einen erbitten Stellvertreterkrieg um Einfluss liefern bekommt die bürgerliche Gesellschaft auch hier immer mehr Risse. Die kapitalistische Krise führt zwangsläufig überall zu wachsende Kriegsgefahr und einer Krise der bürgerlichen Gesellschaft. Die dem Kapitalismus innewohnende Vernichtungstendenz wird explizit, der Verwertungswahn hinterlässt nur noch verbrannte Erde und „failed States“ von Irak bis Griechenland. Ein Klima in dem sich Bewegungen wie der islamische Staat, die goldenen Morgenröte oder auch „PEGIDA“ hervorragend entwickeln können. Aber die Krise der bürgerlichen Gesellschaft muss nicht zwangsläufig eine Stärkung reaktionärer Kräfte bedeuten. Die Erfahrungen in Rojava haben gezeigt dies sehrwohl auch eine Chance für revolutionäre und emanzipatorische Kräfte sein kann. Die herrschende Ordnung ist immer noch auf Sand gebaut, einem Sand der grade zu Matsch wird und teilweise wegschwimmt. Dringlicher denn jeh brauchen wir eine revolutionäre Antwort auf das herrschende Elend und eine Kraft die in der Lage ist das dringlichste zu tun. Sozialismus oder Barbarei!

Und die Revolution sagt: Ich war Ich bin Ich werde sein.


Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf! Halt Stand Freies Kobane – Waffen für Rojava! Weg mit dem PKK-Verbot! Nieder mit Krieg, Patriarchat und Kapitalismus! In Gedenken an Rosa Luxemburg, Sakine Canzin und allen im Kampf um Befreiung gefallenen Revolutionär_innen!

Termine: 10.Januar | 10 Uhr | Rosa Luxemburg Konferenz | Urania | An der Urania 1
10.Januar | 21 Uhr | Soli-Konzert „Beats for Kobane“ | Bi – Nuu | U-BHF Schlesisches Tor
11.Januar | 10 Uhr | Frankfurter Tor | Liebknecht-Luxemburg-Demo | Internationalistischer Block

10.Januar: Beatz for Kobane


Liebknecht-Luxemburg-Party 2015: „Beatz for Kobane“

SAMSTAG | 21 UHR | BI – NUU | U-BHF SCHLESISCHES TOR | 6 – 10 EURO

Seit dem 14. September verteidigen die Kämpferinnen der Frauenverteidigungseinheiten YPJ und der Volksverteidigungseinheiten YPG die kurdische Stadt Kobane in Rojava gegen eine Offensive der islamistischen Terror-Miliz „Islamischer Staat“. Sie verteidigen dort nicht nur ihr Leben und ihre Stadt gegen die fundamentalistischen Gotteskrieger sondern auch die rechtliche Gleichstellung der Frauen und die Idee eines solidarischen Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen und Glaubensrichtungen. Zum Liebknecht-Luxemburg-Gedenken in Berlin am 10. und 11. Januar wollen wir deshalb mit einem großen Rap-Jam und anschließender DJ-Party unsere Solidarität mit den Menschen in Kobane tanzbar machen. Die Einnahmen gehen an die Kampagne „Waffen für Rojava“. Moderiert wird der Abend von Marcus Staiger.

Hier nochmal das komplette Line-Up:

LIVE RAP mit
Disarstar [Hamburg-St.Pauli]
Delirium [Berlin-Hamburg]
S.Castro [Bielefeld]
PTK [Berlin-Kreuzberg]
Zynik [Hamburg]
Kaveh [Berlin]
Derbst One [Duisburg]
Holger Burner [Hamburg]

Nach dem LiveRap nicht gleich abhauen sondern da bleiben und tanzen tanzen tanzen für den guten Zweck! Bei der After-Show Party mit unseren DJ’s
DJ Ali Mente und DJ Backyard aus der Hansestadt Hamburg bleibt kein Auge trocken und kein Mensch stehen! Trashige Vibes und stimmige Tunes erwarten euch!

Liebknecht-Luxemburg-Wochenende 2015: Von Berlin 1919 bis Kobane 2015


Liebknecht-Luxemburg-Wochenende 2015: Hinein in den internationalistischen Block!

Von Berlin 1919 bis Kobane 2015: Ich war. Ich bin. Ich werde sein.
Zusammen kämpfen gegen Krieg, Patriarchat und Kapitalismus

Für Rosa und Sakine

Am 15.Januar 1919 wurde KPD-Mitbegründerin Rosa Luxemburg zusammen mit ihrem Genossen Karl Liebknecht von rechtsextremen Freikorps-Soldaten mit Billigung der SPD in Berlin ermordet. Noch heute steht ihr Name für ein konsequentes Engagement gegen Krieg, Militarismus, Chauvinismus und kapitalistische Ausbeutung. Sie hatte erkannt das eine Gesellschaft in der nicht die Bedürfnisse des Menschen sondern Profit im Mittelpunkt steht notwendigerweise immer wieder zu Krieg, Krise und Zerstörung führen muss.

Am 9.Januar 2013 wurde Sakine Canzis gemeinsam mit ihren Genossinnen Fidan Doğan und Leyla Şaylemez im Paris von einem rechtsextremen türkischen Geheimdienstagenten erschossen. Als Mitbegründerin der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) spielte sie eine zentrale Rolle beim Aufbau der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung. Ihr Kampf richtete sich ebenso gegen patriarchale und feudale Strukturen in der kurdischen Gesellschaft wie gegen die kolonialistische und nationalistische Unterdrückung durch die Türkei. Für Millionen Kurdinnen gilt sie als Vorkämpferin von Frauenbefreiung und Emanzipation.

Ihre Vorstellungen von einer basisdemokratischen, geschlechterbefreiten und ökologischen Gesellschaf werden heute in Kobane und den anderen Kantonen Rojavas von tausenden Frauen der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) gegen die Barbarei in Form der IS-Milizen verteidigt. Seit ihrer Ermordung vor 2 Jahren versammeln sich jedes Jahr zehntausende Kurdinnen aus ganz Europa in Paris um an Sakine und ihre Genossinnen zu erinnern.

Wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurde auch Sakine Canzis und ihre Mitstreiterinnen von der Reaktion ermordet weil sie für eine Gesellschaft frei von Krieg, Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung kämpften.

Wir, radikale Linke und Antikapitalisten aus unterschiedlichen Strömungen, wollen mit einem internationalistischen Block auf der traditionellen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 10.Januar unsere Solidarität mit den Kampf in Rojava zeigen und für eine internationalistische antikapitalistische Perspektive eintreten. In Gedenken an Rosa, Karl, Sakine, Fidan, Leyla und alle im Kampf um Befreiung ermordeten Revolutionär_innen.

Termine:
10.Januar | 10 Uhr | Rosa Luxemburg Konferenz | Urania | An der Urania 1
10.Januar | 21 Uhr | Soli-Konzert „Beats for Kobane“ | Bi – Nuu | U-BHF Schlesisches Tor
11.Januar | 10 Uhr | Frankfurter Tor | Liebknecht-Luxemburg-Demo | Internationalistischer Block

Kampagne: Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG/YPJ


Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG/YPJ

Spendenkonto:
Empfänger: MD
IBAN: DE98 5005 0201 1243 1674 49
BIC: HELADEF1822

Seit Wochen führt die Bevölkerung Rojavas, das sind die selbstverwalteten kurdischen Kantone im Norden Syriens, einen Kampf auf Leben und Tod gegen die Kräfte des „Islamischen Staates“ (IS, vormals ISIS). Hunderttausende mussten fliehen und unter menschenunwürdigen Bedingungen zusehen, wie die Bevölkerung von Kobanê und deren Selbstverteidigungskräfte YPG und der Frauenverteidigungskräfte YPJ trotz waffentechnischer Unterlegenheit heroischen Widerstand leistet.

Die ganze Welt weiß, was geschieht, wenn die Mörderbanden des IS siegen. Hunderttausende werden auf Dauer zu Flüchtlingen, Tausende bestialisch ermordet, den verbliebenen EinwohnerInnen und KämpferInnen droht ein Massaker. Ein solches Schicksal droht nicht nur den KurdInnen, sondern allen, die sich der Herrschaft faschistoider „Gotteskrieger“ nicht unterwerfen wollen. Der versuchte Völkermord an die JezidInnen verdeutlicht das.

Mit dem Fall von Rojava droht auch eine der verbliebenen Errungenschaft der Revolutionen im Nahen und Mittleren Osten vernichtet zu werden. Inmitten des syrischen Bürgerkrieges verteidigen die KurdInnen einen fortschrittlichen Gesellschaftsentwurf des gleichberechtigten Zusammenlebens unabhängig von Nationalität, Religionszugehörigkeit oder Geschlecht. Die Selbstverwaltung in Rojava stellt eine demokratische Errungenschaft dar, die nun von der Vernichtung bedroht ist.

In dieser Situation halten wir es für die politische Pflicht aller Linken, aller SozialistInnen und KommunistInnen, aller GewerkschafterInnen und aller fortschrittlichen Organisationen, sich mit dem Widerstandskampf des kurdischen Volkes zu solidarisieren – und diese Solidarität praktisch werden zu lassen. Daher beteiligen wir uns an den Aktionen der Organisationen in Solidarität mit Kurdistan, daher treten wir für die Öffnung der Grenzen für alle Flüchtlinge ein, daher fordern wir die Aufhebung des Verbotes der PKK wie aller anderen verbotenen kurdischen Organisationen und Vereinigungen in Deutschland und der EU.

Wer den Sieg der VerteidigerInnen von Kobanê und Rojava will, muss auch dafür eintreten, dass diese die dazu notwendigen Mittel erhalten. Daher haben wir die Kampagne „Solidarität mit Rojava! Waffen für die YPG/YPJ“ ins Leben gerufen.

Wir wissen, dass dies nur ein kleiner Beitrag ist zum Aufbau einer größeren Solidaritätsbewegung. Aber wir wollen damit zeigen, dass es einen Ausweg gibt aus dem Meer von Blut und zunehmender Barbarisierung, die den Nahen und Mittleren Osten überzieht,dass die Unterdrückten ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können. Wir wollen damit auch zeigen, dass es eine Alternative gibt zur „Befriedung“ dieser Länder durch die imperialistischen Mächte – allen voran die USA – und der reaktionären Regionalmächte. Auch wenn die KurdInnen heute berechtigterweise die Bombardements von IS-Stellungen durch die Imperialisten ausnutzen, wenn sie zurecht Waffen fordern,so sagen wir auch: Kein Vertrauen in diese falschen „Verbündeten“! Nein zu jeder imperialistischen Einflussnahme – gegen den Einsatz von NATO Bodentruppen!

Die Türkei zeigt heute am deutlichsten, dass es ihr um die Wahrung ihrer geostrategischen Interessen geht, dass sie PKK und PYD als „Hauptfeinde“ betrachtet und seit Monaten versucht, die Bevölkerung von Rojava mit einem Embargo niederzuzwingen. Die USA und ihre Verbündeten, die sich heute als „Freunde“ des kurdischen Volkes darstellen wollen, haben selbst als dominierende imperialistische Macht, nach zwei Kriegen und der Besetzung des Iraks erst jene Zustände verursacht, auf denen der „Islamische Staat“ entstehen konnte.

Auch die BRD versucht, als militärisch schwächere Kraft ihre wirtschaftliche und politische Stellung in der Region auszubauen. „Humanität“ ist dabei allenfalls ein willkommenes Mittel zur Beschönigung und Rechtfertigung eigener imperialistischer Ambitionen – während die kurdischen Organisationen weiter kriminalisiert werden.
Der Sinn und Zweck der US-Intervention, des „Engagements“ Deutschlands, der EU und anderer illustrer „KämpferInnen“ gegen den IS (wie dessen (ehemalige?) Finanziers aus Qatar und Saudi-Arabien oder des Assad-Regimes und seiner russischen sowie iranischen Verbündeten) besteht nicht darin, „Freiheit“ und „Demokratie“ in die Region zu bringen.
Vielmehr geht es darum, die Region im eigenen Interesse „neu zu ordnen“ – einschließlich des obligaten Streits um wirtschaftliche und geostrategische Interessen, des Streits um die Beute.
Das ist auch der Grund, warum all diese Mächte mit realer Hilfe für Rojava so zögerlich sind oder diese verhindern. Die Befreiung des kurdischen Volkes von Unterdrückung gehört nicht zum Plan für die „Befreiung“ der Nahen Ostens. Die KurdInnen, v.a. die Widerstandsbewegungen in Syrien und in der Türkei, stehen diesem vielmehr im Weg.
Auch deshalb sind wir in der Solidaritätsbewegung mit Rojava und dem kurdischen Volk aktiv. Deshalb haben wir uns zur Kampagne „Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG/YPJ“ entschlossen. Wir wollen Spenden sammeln, um die militärische Verteidigung gegen den drohenden Massenmord und die Vertreibung Hunderttausender zu unterstützen!

Spendet für die Verteidigung von Rojava! Waffen für die YPG/YPJ!
Hoch die internationale Solidarität!

Spendenkonto:
Empfänger: MD
IBAN: DE98 5005 0201 1243 1674 49
BIC: HELADEF1822

1.November: Global Rally for Kobane and Shengal:


Global Rally for Kobane and Shengal:

Samstag | 14 Uhr | Adenauerplatz

FACEBOOK-EVENT

ARAB wird NaO: Zwangsvereinigungsparteitagsparty am Samstag!!!!!!


Die Zwangsvereinigung zwischen der ARAB und der NAO ist perfekt, die ‚‘Szene'‘ zerreißt sich das Maul, der Verfassungschutz dreht am Rad und das muss natürlich gefeiert werden. Deshalb laden wir euch herzlich zu der ZwangsvereinigungsparteitagsParty von ARAB/NAO ein. Musikalisch untermalt wird der Abend von diesen netten Menschen:

+++DJ Ali Mente+++ (Kollektiv Pablo Escobar)

+++DJ Ramon Mercadar+++ (KGB/Eispickelcrew)

+++DJ Trotzki+++ (Kronstadtcowboys/Die IV)

Kommt vorbei und lasst uns die Zusammenkunft feiern und feuchtfröhlich begießen ! :)

Samstag | 23 Uhr | Mehringhof (Versammlungsraum) | Gneisenaustr.2a

NO DOGS! NO NAZIS! NO PARTEISCHÄDIGENDES VERHALTEN!

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25/26.Oktober: Internationalismustage 2014


Kontroverse Workshops – Podiumsdiskussionen -Analysen zu Themen wie Griechenland, Kurdistan Palästina, Ukraine, Spanien, Türkei und vieles mehr. Zwei Tage Debatte und Positionsfindung. Wir laden ein ! Mit Teilnehmern von Podemos, Marx 21, Il, Borotba PYG, ARAB und natürlich der NaO

Samstag | 25.Oktober | 13 – 21 Uhr | Mehringhof | Gneisenaustr 2.a
Sonntag | 26.Oktober | 11 – 19 Uhr | Mehringhof | Gneisenaustr 2.a

“Der Hauptfeind steht im eigenen Land.” Hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges hat die Losung Karl Liebknechts an ihrer Aktualität – leider – nichts eingebüßt.
Die kapitalistische Krise führt zu sozialen Verwerfungen und historischen Angriffen auf die Lohnabhängigen, auf Jugendliche und RentnerInnen, auf Frauen und sexuell Unterdrückte, Flüchtlinge und MigrantInnen.

Sie hat zugleich die Konkurrenz zwischen den kapitalistischen Großmächten verschärft. Die USA, China, Russland, aber eben auch Deutschland und die von ihm geführte EU streben nach einer Neuaufteilung der Welt – mit allen verheerenden Konsequenzen, wie wir neuerdings auch in Europa, in der Ukraine erleben.
Widerstand gegen diese Politik gab und gibt es immer wieder. Aber er blieb fast immer auf einzelne Länder beschränkt. Ideologisch wurde er bestenfalls von reformistischen, populistischen oder nationalistischen Kräften geprägt. Revolutionäre, anti-kapitalistische und internationalistische Kräfte spielten in der Regel nur eine Nebenrolle.
In Deutschland erscheint die Lage „ruhig“. Dabei hat auch hier die Arbeiterklasse mit der Agenda 2010 eine einschneidende Niederlage erlebt. Der deutsche Imperialismus will Europa in seinem Interesse „organisieren“. Die „radikale Linke“ befindet sich in Verwirrung und Schockstarre, flüchtet sich in Selbstbeschau und/oder Opportunismus.
Ein neuer Internationalismus ist angesichts von Krieg und Krise nötig – eine revolutionäre Alternative gilt es aufzubauen, die sowohl politisch klar, wie handelsfähig ist. Dazu sollen die Debatten bei den Internationalismustagen einen Betrag leisten.

Programm: