12 – 13.Februar: Internationalismustage 2016

Mit der Begründung, Räume für die kurdischen Volksverteidigungseinheiten gefährden die Ordnung, wurde uns kurzfristig der Veranstaltungsraum für die Internationalismustage und das Solikonzert „Beats for Kurdistan“ gekündigt. Hier unsere Erklärung:

Raum für Internationalismustage gekündigt – wir wollen sie trotzdem durchführen!

Aus heiterem Himmel kündigte das “Statthaus Böcklerpark” am 27. Januar die Räumlichkeiten für die “Internationalismustage” der NaO Berlin, die am 12./13. Februar stattfinden sollen.

Die Veranstaltung findet unter dem Motto „Imperialismus. Krise. Krieg. Fragen. Antworten. Widerstand.“ statt. Auf 2 Podien und in 15 Workshops sollen GenossInnen verschiedener Strömungen der Linken in Deutschland und Europa zu Wort kommen, debattieren. Am Abend war ein Solidaritätskonzert für Rojava geplant. All das ist nun gefährdet.

Der Träger des Statthauses, die „Kreuzberger Musikalische Aktion“ kündigte den Vertrag mit der Begründung, dass „durch die geplante Veranstaltung eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder eine Schädigung des Ansehens der Kreuzberger Musikalischen Aktion oder der Veranstaltungsräume zu befürchten“ sei.

Die KMA ist ein Träger der Jugendarbeit im Bezirk und die politische Verantwortung für die Jugendarbeit hat die grüne Bürgermeisterin Monika Herrmann.

Inhalt und Ziel unserer Veranstaltung waren dem Träger von Anfang an, wie er selbst einräumt, also bei Vertragsabschluss, bekannt. Er stößt sich jedoch daran, dass das Konzert lt. Facebook-Ankündigung als Solidaritätsbekundung mit dem kurdischen Befreiungskampf und dem Widerstand der linken und fortschrittlichen Kräfte gegen Erdogans Staatsterror und die Barbarei des sog. „Islamischen Staates“ durchgeführt wird. Etwaige Mehreinnahmen sollen der Kampagne „Waffen für die YPG/YPJ – Solidarität mit Rojava“, also den Selbstverteidigungseinheiten in den kurdischen Gebieten Syriens zukommen.

In der Unterstützung von Menschen, die ihr Gemeinwesen, demokratische Rechte, Gleichheit der Geschlechter und Sicherheit vor islamistischen Mördern – auch mit Waffen – verteidigen, können wir keine „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ oder anderes erblicken. (mehr…)

Liebknecht – Luxemburg – Wochenende 2016


Tausende Linke aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland trafen sich ab Morgen in Berlin um den durch die SPD und ihre rechtsextremen Helfershelfer_innen ermordeten Revolutionär_innen und Gründer_innen der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu Gedenken. Das Gedenken an die beiden ermordeten Kommunist_innen gilt als eines der größten regelmäßig stattfindenden Treffen der radikalen Linken in der BRD. Neben der traditionellen Gedenkdemonstration zur Gedenkstätte der Sozialist_innen, wo Rosa und Karl gemeinsam mit hunderten weiteren von der Reaktion in Januar 1919 ermordeten revolutionären Arbeiter_innen, finden noch ein ganzer Haufen weiterer interessanter Aktionen und Veranstaltungen statt. Hier ein kleiner Überblick

Samstag, 9.Januar:

Um 10 Uhr öffnet die 21. „Rosa-Luxemburg-Konferenz“ der tageszeitung „junge Welt“ in der West-Berliner Urania ihre Pforten.Laut dem AfD-Gründer und ehemaligen BDI-Vorsitzenden Hans Olaf Henkel das „wichtigste neomarxistische Symposion in Deutschland“. Es werden mehrere tausend Besucher_innen und Sahra Wagenknecht erwartet. Angeblich ist es eh ausverkauft…
FACEBOOK-EVENT

Um 14 Uhr findet am Heinrichplatz in Berlin Kreuzberg eine Demo zur Unterstützung des progressiven Kleingewerbes statt. Es geht darum den „Gemischtwarenladen für Revolutionsbedarf“ M99, der seit 1985 die revolutionär gesinnte Nachbarschaft mit Hassmasken und Lesestoff versorgt und der immer noch den Rekord an polizeilichen Durchsuchungen hält.
https://www.facebook.com/events/563217193835209/

Um 21 Uhr beginnt die nun auch schon traditionelle Liebknecht-Luxemburg-Party der ARAB, diesmal in Kooperation mit den Genoss_innen von Venceremos. Unter dem Motto „Rosas Block Party – Die Revolution ist Dope, alles andere ist wack“ präsentieren wir euch die Avantgarde des klassenbewussten Sprechgesangs, anschliessend lassen euch das ARAB-Soundsystem und DJ Ali Mente auf dem Boden herumspringen als wäre er die herrschende Ordnung. Es lonht sich pünktlich zu kommen, zum einen könnte es Erfahrungsgemäss voll werden zum anderen berichtet zu beginn niemand geringeres als MARCUS STAIGER, der Ernst Thälmann des Strassenraps, von seinem Trip durchs befreite Kurdistan (Rojava).Yo! Die Revolutionsteuer beträgt 6 – 10 Euro, jeh nach Klassenlage.
FACEBOOK-EVENT

Sonntag 10.Januar

Ab 10 treffen sich dann tausende linke unterschiedlichster Strömungen um gemeinsam zu den Gräbern von Rosa, Karl und hunderten weiteren gefallen Revolutionskämpfer_innen zu ziehen und wenigstens die Erinnerung daran wachzuhalten, das eine Alternative zu dem herrschenden Elend denkbar ist und es nur „unsere Ketten“ sind, die uns von einem menschenwürdigen Leben trennen.
FACEBOOK-EVENT

09.Januar: Rosas Block Party

LIEBKNECHT- LUXEMBURG – PARTY: ROSAS BLOCK PARTY
//DIE REVOLUTION IST DOPE, ALLES ANDERE IST WACK!//

ARAB & VENCEREMOS laden zur grossartigen Liebknecht-Luxemburg-Party 2016, alles andere ist Quark.

MIXTAPE

Auch dieses Jahr haben wir wieder ein legendäres Programm zusammgestellt, um die beiden im Januar 1919 von SPD und Reaktion ermordeten Revolutionär_innen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu feiern. Um 21 Uhr beginnen wir mit einer Lesung proletarisch-revolutionärer Reiseberichte. Marcus Staiger, ehemaliger Pate des Berliner Gossenraps und angehender Arbeiter_innenführer, berichtet von seinem Kurztrip ins befreite Kurdistan (Rojava). Anschliessend werden ein Rudel hungriger MCs bei „Battle das Schweinesystem“ mit Punchlines das herrschende System zerflexen. Zum Abschluss wird das ARAB Soundsystem, dafür Sorgen das wir auf der Tanzfläche herumspringen, als wäre es die AfD.

///PROLETARISCHE PROSA MIT:

- Marcus Staiger

///BATTLE DAS SCHWEINESYSTEM MIT:
- Special Guest
- Derbst & S.Castro
- Delirium & Zynik
- MC Intifada & Konta
- Thawra
- Juju Rogers
- Guevarah
- Aischa
- Attackiert das System

/// DJ-ABRISS MIT:
ARAB SOUNDSYSTEM & DJ ALI MENTE

After-Party-Demo:
Sonntag / 10 Uhr / U-BHF Frankfurter Tor

FACEBOOK-EVENT

Jetzt gehts los! Heraus zum revolutionären 1.Mai 2015!


Berlin, Athen,Kobane – die letzte Schlacht gewinnen wir!

Tausende antikapitalistische Aktivist_innen werden heute in Berlin erwartet, jedoch haben sich auch über 7000 Polizeibeamt_innen aus dem gesamten Bundesgebiet angekündigt. Ebenfalls ganze 1,5 Millionen Tourist_innen werden morgen in Berlin erwartet (Klingt nach einem vielversprechenden revolutionärem Subjekt, oder). Es ist auf jeden Fall einiges Los. Hier ein letzter Überblick:

Heute | 18:30 | U-BHF Leopoldplatz
Antikapitalistische Vorabendemo „Organize“

Es geht in diesem Jahr vom Wedding nach Prenzlauer Berg, es werden mehrere tausend Menschen erwartet um gegen soziale Verdrängung und Rassismus auf die Strasse zu gehen. In den letzten Jahren machte die Demo neben einer kämpferischen Stimmung vor allem durch spektakuläre Dach-Aktionen auf sich aufmerksam.

alle Infos hier:

1.Mai

Um 10 Uhr trifft sich der klassenkämpferische Block am Hackeschen Markt um auch auf der DGB-Demonstration ein bisschen revolutionäre Stimmung zu machen. Für klassenbewusste Arbeiter_innen und Frühaufsteher_innen ein Pflichtermin.

Alle Infos hier:

Die Nazis haben von 12 bis 16 Uhr in Hohenschönhausen und Marzahn ein „Kundgebungs-Tour“ angemeldet. Um den Nazis am 1.Mai nicht die Platte zu überlassen, treffen sich Antifas um 11 Uhr am S-BHF Hohenschönhausen

Alle Infos hier:

Auf dem Mariannenplatz gibt es wie jedes Jahr ein linken Stadtteilfest, zu dem vor allem die Linkspartei einlädt wo sich aber auch viele Organisationen aus der Türkei, Kurdistan und Palästina beteiligen. Vor 18 Uhr kann Mensch da mal vorbeigucken ebenso wie beim Barrio Antifacista im angrenzenden Carlo Guiliani-Park.

Mariannenplatz
Barrio Antifascista

Der Höhepunkt der Proteste wird sicherlich auch in diesem Jahr die revolutionäre 1.Mai-Demonstration in Berlin-Kreuzberg sein. Unter dem Motto „Gegenmacht aufbauen – für die soziale Revolution weltweit“ werden um 18 Uhr am Spreewaldplatz über 20 000 Menschen erwartet um für eine revolutionären Bruch mit den herrschenden Verhältnissen auf die Strasse zu gehen. Zentrale Themen sind in diesem Jahr Flüchtlingsproteste, der Kampf gegen kapitalistische Stadtumstrukturierung und die internationale Solidarität mit den Kämpfen der Arbeiterklasse in Griechenland und der kurdischen Befreiungsbewegung in Rojava.So wird die Demonstration gleich am Anfang an der Flüchtlingsschule in der Ohlauer Strasse vorbeiziehe, was der Grünen Bezirksbürgermeisterin die schon merhfach vergeblich versuchte diese zu Räumen Sorgen bereitet. Die Radikale Linke Berlin hat ihre 1.Mai-Mobilisierung dem Kampf für ein neues soziales Zentrum gewidmet und angekündigt morgen praktische Schritte zu unternehmen um ihre Forderung nachdruck zu verleihen. Heute gab es schon eine erste Scheinbesetzung in tiefen Westen der Stadt.

ARAB, NAO rufen gemeinsam mit verschiedenen türkische, kurdischen, griechischen, spanischen und palästinensischen Linken zu einem internationalistischen Block auf der Demonstration unter dem Motto „Berlin, Athen, Kobane – die letzte Schlacht gewinnen wir“ auf. Dieser Block läuft innerhalb der Demo an zweiter Stelle, hinter dem „Wir sind Überall“ Block. Reiht euch ein. Wie in den vergangenen 28 Jahren ist auch in diesem Jahr mit Polizeirepression auf der Demo zu rechnen. Geht mit eurer Freund_innen, bildet Bezugsgruppen, lauft in Ketten und verdammt nochmal BLEIBT NÜCHTERN!!!!

Falls ihr Festnahmen beobachtet ist die Telefonnummer des Ermittlunsausschusses 030 69 222 22

Facebook-Event:

Bündniswebseite:

Unser Aufruf:

NAO-Aufruf:

Mobivideo:

Mixtape:

Und der einzige echte erste Mai in Hamburg:

Great Crisis Riseup 4: Battlefield Europe


Great Crisis Riseup 4: Battlefield Europe
End the Game – Conquer Capitalism – Build a free World

LIVE!!!Am 1.Mai in Berlin-Kreuzberg und vom 3.-8.Juni in Elmau bei Garmisch Partenkirchen!!!

Das Szenario:

Wird befinden uns in Europa im frühen 21sten Jahrhundert. Der Kontinent ist fest im Griff einer wirtschaftlichen Krise. Griechenland taumelt am Abgrund und in der Ukraine liefern sich USA,EU und Russland einen blutigen Stellvertreterkrieg. Aus den von Krieg und Ausplünderung bereits komplett verwüsteten Regionen im Nahen Osten und Afrika versuchen immer mehr Menschen sich zu retten, aber die Mächte des alten Europa schotten sich mit militärischen Mitteln ab. Das Mittelmeer wird zum Massengrab . Währenddessen ist die Stimmung auch innerhalb der Festung schlecht. Der Traum des Wohlstandes ist ausgeträumt, Verbitterung und Perspektivlosigkeit machen sich breit. Ganze Bevölkerungsschichten versinken in Armut, Ghettos wachsen an und ein Polizeistaat bildet sich. Auf den Straßen paart sich Ohnmacht mit Aggressivität, der Kampf um den Zugang zu den Futtertrögen wird immer brutaler. Die Schwachen bleiben auf der Strecke. Die Säulen der alten Ordnung beginnen zu faulen. Nach Jahrhunderten der Verarmung, Ausbeutung und Zurichtung des gesamten Erdballs nach seinen Maßstäben, findet der freie Markt nicht mehr genug zahlungskräftige Nachfrage um seine Bedürfnisse zu befriedigen. Die Akkumulationsmaschine hat sich heißgelaufen, die Zeiten der Wirtschaftswunder sind vorerst vorbei, das Elend kommt zurück nach Europa. Doch am von Rauchschwaden verdunkelten Horizont deuten sich verschiedene Alternativen zu der zerfallenden alten Ordnung an. Es ist an der Zeit für einen „Great Crisis Riseup“… (mehr…)

Heraus zum revolutionären 1.Mai 2015: Berlin, Athen, Kobane: die letzte Schlacht gewinnen wir!



Berlin, Athen, Kobane – die letzte Schlacht gewinnen wir!
Berlin Athen Kobane--“serkeftin wê ya
Berlin-Athen-Kobane „Kazanan biz olacağız
ΒΕΡΟΛΙΝΟ, ΑΘΗΝΑ, ΚΟΜΠΑΝΙ ΤΗΝ ΤΕΛΕΥΤΑΙΑ ΜΑΧΗ ΘΑ ΤΗΝ ΚΕΡΔΙΣΟΥΜΕ ΕΜΕΙΣ!
Berlin-Atenas-Kobane. Venceremos la última batalla!
Athen- Kobane ---nous gagnerons la lutte finale
Berlin – Athen- Kobane--- The last Battle we will win.

Internationalistischer Block auf der revolutionären 1.Mai-Demonstration 2015

Überall auf der Welt nehmen die Kämpfe gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu. Am 1. Mai 2015 gehen Millionen Menschen weltweit auf die Strasse ,um gegen die kapitalistische Herrschaft und Ausbeutung zu demonstrieren.

In Griechenland kämpfen die Menschen gegen die Politik der Troika und die wachsende Massenarmut. In Kobane haben die Volksverteidigungseinheiten wichtige Siege gegen die Banditen des „ Islamischen Staats“ (IS) errungen und diskutieren über eine neue, solidarische Gesellschaftsordnung. Aber auch in Spanien, der Türkei , Irland und vielen anderen Ländern formiert sich der Widerstand gegen die barbarische Sparpolitik und autoritäre Krisenregimes.

Wir wollen gerade am 1. Mai diese Kämpfe in der Hauptstadt des deutschen Imperialismus auf die Strasse tragen und miteinander verbinden. Wir rufen auf : Bilden wir einen grossen gemeinsamen Block auf der revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin.

Heraus zum revolutionären 1. Mai im internationalistischen Block
18 Uhr Spreewaldplatz

FACEBOOK-EVENT

Bündnis-Webseite

In Gedenken an Ivana Hoffmann


Unsere Freundin und Genossin Ivana Hoffmann ist am 7.März bei der Verteidigung des assyrischen Dorfes Til Hemis gegen die Milizien des IS gefallen. Sie kämpfte als Internationalistin in den Reihen der MLKP (Marxistisch Leninistischen Kommunistischen Partei) für die Verteidigung der Errungschaften der Revolution in Rojava/Nordsyrien. Ihr Weg führte sie vom antifaschistischen Engagement in ihrer Heimatstadt Duisburg bis nach Kurdistan, wo sie als Kommunistin für die Befreiung der Menscheit gestorben ist. Sie wurde nur 19 Jahre Alt

In ihrem letzten Brief schrieb sie: „Ich kann die schönsten Farben nicht mehr auseinander halten, den Wind der Stadt spüre ich nicht mehr auf meiner Haut, das Singen der Vögel hört sich stärker nach dem Ruf der Freiheit an. Ich habe einen Entschluss gefasst, (…) Ich will ein Teil der Revolution in Rojava sein.(…) Ich kann nicht tatenlos zusehen während meine Schwestern, Brüder, Freunde, Mütter, Väter, Genossen um die Freiheit, um die Unabhängigkeit vom Kapitalismus kämpfen.

IIvana wird in unseren Herzen und in unseren Kämpfen weiterleben


DEMONSTRATION | FREITAG | 13.MÄRZ
20 UHR | U-BHF KOTTBUSSER TOR

21&26.Februar: PKK-Verbot aufheben!


Demonstration | Samstag | 21.02.15 | 14 Uhr | Potsdamer Platz

Durch das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans PKK werden seit über 21 Jahren Zehntausende Kurdinnen und Kurden ihrer demokratischen Rechte auf Meinungs-, Organisations-, Versammlungs-, und Pressefreiheit beraubt. Damit wird eine politische Organisation in die Illegalität gezwungen, die als Kern der kurdischen Befreiungsbewegung für eine umfassende emanzipatorische Perspektive im Nahen Osten eintritt, und zwar längst nicht mehr nur für Kurdinnen und Kurden.

So beruhen die radikal-demokratischen Errungenschaften im kurdisch-syrischen Rojava ebenso auf Programmatik und Erfahrung der PKK wie der erfolgreiche Widerstand der Stadt Kobanê gegen die Angriffe der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Nicht zuletzt rettete die PKK zehntausenden Jesidinnen und Jesiden im Shingal-Gebirge das Leben.

Begründet wurde das Verbot 1993 vor allem außenpolitisch, mit der Rücksichtnahme auf den NATO-Partner Türkei. Doch der kurdische Freiheitskampf ließ sich trotz der systematischen Unterdrückung der kurdischen Zivilbevökerung durch die türkische Armee nicht aufhalten. Heute hat die kurdische Bewegung in der Türkei eine solche Stärke und breite Unterstützung der Bevölkerung erreicht, dass Präsident Erdogan und die AKP-Regierung einsehen mussten, dass eine militärische Lösung illusorisch ist. Seit mehr als zwei Jahren schweigen die Waffen auf beiden Seiten weitgehend und Regierungsvertreter führen einen Dialog mit Abdullah Öcalan über eine politische Lösung der kurdischen Frage.

Die neuen Entwicklungen im Nahen Osten haben auch in Deutschland eine Debatte über einen neuen Umgang mit der PKK ausgelöst. In der Presse werden die Verteidigerinnen und Verteidiger von Kobanê – darunter viele PKK-Guerillas – als Heldinnen und Helden im Kampf gegen den IS gefeiert. Doch gleichzeitig werden weiterhin Kurdinnen und Kurden auf Demonstrationen in Deutschland festgenommen, weil sie Bilder von Abdullah Öcalan zeigen und Parolen zur Unterstützung der PKK rufen.

Auf Antrag der Fraktion DIE LINKE wird am 26. Februar 2015 erstmals im Bundestag über eine Aufhebung des PKK-Verbots und die Streichung der PKK von der EU-Terrorliste debattiert werden. [Antrag PKK-Verbot aufheben] Mit unserer Demonstration wollen wir diese Forderungen unterstützen und diesbezüglich den außerparlamentarischen Druck auf die Bundesregierung verstärken.

Weg mit dem Verbot der PKK – die demokratische Revolution in Rojava verteidigen!

Demonstration | Samstag | 21.02.15 | 14 Uhr | Potsdamer Platz


Kundgebung und Mahnwache / Donnerstag / 26.02.15 / 16 Uhr / vor dem Reichstag

28.Januar: EU, Troika, Merkel – Hände weg von Griechenland !

Der große Wahlsieg Syrizas bei den Wahlen in Griechenland eröffnet den Lohnabhängigen, den Rentnerinnen und Rentnern und den Jugendlichen neue soziale und politische Möglichkeiten.

Wir wissen aber auch, dass die Troika, die EU und die Merkel-Regierung mit Drohungen und Erpressungen versuchen werden, jede positive Veränderung für die verarmte Bevölkerung zu verhindern. Wir halten es für dringend notwendig, eine breite Solidaritätsbewegung in Deutschland und ganz Europa aufzubauen

Wir rufen deshalb zu einer ersten Kundgebung auf !

Mittwoch / 28. Januar / 16:00 Uhr /EU-Vertretung / Lindenstr. 78 / Pariser Platz

Motto: EU, Troika, Merkel – Hände weg von Griechenland !

Wir laden alle linken Organisationen, Parteien und Initiativen ein, vor Ort Redebeiträge zu halten und ihre Solidarität zu zeigen.

NaO Berlin ( Neue antikapitalistische Organisation )

Im NaO – Prozess sind organisiert : Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB), Gruppe Arbeitermacht (Gam), internationale sozialistische linke (isl), Revolution, Revolutionär sozialistischer Bund (rsb), Partei der sozialistischen Neugründung (SYKP – Türkei), unorganisierte Einzelpersonen

Η μεγάλη εκλογική νίκη του ΣΥΡΙΖΑ ανοίγει νέες κοινωνικές και πολιτικές δυνατότητες για τους μισθωτούς, τους/τις συνταξιούχους και τη νεολαία.
Ξέρουμε όμως επίσης ότι η Τρόικα, η ΕΕ και η κυβέρνηση της Μέρκελ θα προσπαθήσουν με εκβιασμούς να εμποδίσουν κάθε θέληση για αλλαγή για τον φτωχοποιημένο πληθυσμό. Θεωρούμε άμεση ανάγκη την ανάπτυξη ενός κινήματος
αλληλεγγύης εδώ στη Γερμανία και σε όλη την Ευρώπη. Γι‘ αυτό καλούμε στην πρώτη συγκέντρωση.
Τετάρτη 28 Ιανουαρίου μπροστά από την αντιπροσωπία της ΕΕ.

Liebknecht-Luxemburg-Demo 2015: Von Berlin 1919 bis Kobane 2015!


Aufruf der ARAB zum Internationalistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration:

Von Berlin 1919 bis Kobane 2015: Ich war. Ich bin. Ich werde sein.
Zusammen kämpfen gegen Patriarchat, Krieg und Kapitalismus

Rosa Luxemburg – Symbol gegen Krieg und Reaktion

Am 15.Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg zusammen mit ihrem Genossen Karl Liebknecht von rechtsextremen Freikorps-Soldaten mit Billigung der SPD in Berlin ermordet. Noch heute steht ihr Name für ein konsequentes Engagement gegen Krieg, Militarismus, Chauvinismus und kapitalistische Ausbeutung. Als Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) zog sie aus den Erfahrungen des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution 1917 in Russland den Schluss, dass nur eine revolutionäre Umwälzung der herrschenden Verhältnisse langfristig Frieden und ein würdiges Leben für die Mehrheit der Menschen ermöglichen können. Sie hatte erkannt, dass eine Gesellschaft, in der nicht die Bedürfnisse des Menschen sondern der Profit im Mittelpunkt steht, notwendigerweise immer wieder zu Krieg, Krise und Zerstörung führen muss. Sie wurde ermordet, weil sie für Rätedemokratie, Frauenbefreiung und Sozialismus kämpfte. Ihre Mörder wurden beauftragt von einer Koalition aus rechtsextremen Militärs und führenden deutschen Sozialdemokraten, die Angst vor eine möglichen, revolutionären Kontrolle der Wirtschaft und des Gemeinwesens hatten. Fast 100 Jahre später ziehen immer noch tausende Linke verschiedenster Strömungen jedes Jahr zur Grabstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde um Rosa, Karl und den während des Januaraufstandes ermordeten revolutionären Arbeiter_innen zu gedenken. Ihre Ideen und ihr Kampf verlieren in der heutigen Zeit, die wieder zunehmend von Krieg, Armut und Krisen geprägt ist, nichts an ihrer Aktualität.

Sakine Canzis – Die kurdische Rosa

Am 9.Januar 2013 wurde Sakine Canzis gemeinsam mit ihren Genossinnen Leyla und Selya in Paris von einem rechtsextremen türkischen Geheimdienstagenten erschossen. Als Mitbegründerin der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) spielte sie eine zentrale Rolle beim Aufbau der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung. Ihr Kampf richtete sich ebenso gegen patriarchale und feudale Strukturen in der kurdischen Gesellschaft, wie gegen die kolonialistische und nationalistische Unterdrückung durch die Türkei. Für Millionen Kurdinnen gilt sie als Vorkämpferin von Frauenbefreiung und Emanzipation und ist eine Symbolfigur der kurdischen Befreiungsbewegung. Schon vor ihrer Ermordung, die durch eine Enge Zusammenarbeit von türkischem und französischem Geheimdienst möglich war, wurde sie innerhalb der Bewegung „die kurdische Rosa“ genannt. Seit ihrer Ermordung versammeln sich jedes Jahr zehntausende Kurdinnen aus ganz Europa in Paris, um an die gefallenen Genossinnen zu erinnern und vom französischen Staat verlangen, Rechenschaft abzulegen über die Morde. Ähnlich wie Rosa Luxemburg wurde auch Sakine Canzis und ihre Mitstreiterinnen ermordet, weil sie für eine Gesellschaft frei von Krieg, Patriarchat, Ausbeutung und Unterdrückung kämpfte. Auch wenn sie nicht ein dezidiert sozialistisches Programm zur Kontrolle der Produktivkräfte vertrat wie Rosa Luxemburg so waren auch für sie Rätedemokratie, Emanzipation und Frauenbefreiung zentrale Triebfedern ihres politischen Handelns.

Halt Stand freies Kobane

2 Jahre nach Sakines Ermordung und 96 Jahre nach Rosas Tötung kämpfen heute tausende Frauen der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) in der umkämpften kurdischen Stadt Kobane und anderen Kantonen des „freien Rojava“ (Nordsyrien) gegen die reaktionären Milizen des Islamischen Staates. Sie verteidigen dort nicht nur ihr Leben und ihre Stadt gegen die klerikalfaschistischen Mörderbanden, sondern auch die Ideale der menschlichen Emanzipation und das Vermächtnis von Sakine und Rosa. Im Schatten von Krieg und Krise wird in Rojava seit 2011 versucht auf Grundlage von Rätedemokratie, Frauenbefreiung und Ökologie eine emanzipatorische Alternative zum herrschenden Chaos im Nahen Osten aufzubauen. Und so wie sich die SPD während des Januaraufstandes 1918/19 die rechtsextremen Freikorps nutzbar machte, um die Räterevolution im Blut zu ertränken, so kooperiert die Türkei heutzutage mit dem „Islamischen Staat“, um das basisdemokratische Gesellschaftsexperiment in Rojava zu vernichten.

Dieses zu verteidigen ist das Gebot der Stunde, denn nicht nur mit dessen zentraler Errungenschaft, der Befreiung der Frau und der tatsächlich angewandten Frauenemanzipation, könnte es für den Nahen Osten, aber auch für den Rest der Welt, wegweisend sein. Auch das angewandte Konzept der Rätedemokratie bietet eine Alternative zu den autoritären Herrschaftsverhältnissen der Region sowie zu Krise, Krieg und Kapitalismus. Denn noch immer sind im Nahen Osten die Auswirkungen des ersten Weltkriegs zu spüren, nach dessen Ende sämtliche Herrschaftsverhältnisse, Grenzen und Staaten umgepflügt wurden. Was aus kolonialer Unterdrückung entstand, äußert sich nun im Angesicht der weltweiten kapitalistischen Krise im Zerfall der bürgerlichen Gesellschaften und der Suche nach autoritären, göttlichen Heilsversprechen. Doch nicht nur dort, auch hier greift die Sehnsucht nach der harten Hand um sich und reaktionäre Strömungen und Ideologien gewinnen an Boden. Während in Kiew mit deutscher Unterstützung Faschisten in Amt und Würden gehoben wurden und die imperialistischen Blöcke USA/EU und Russland sich einen erbitten Stellvertreterkrieg um Einfluss liefern bekommt die bürgerliche Gesellschaft auch hier immer mehr Risse. Die kapitalistische Krise führt zwangsläufig überall zu wachsende Kriegsgefahr und einer Krise der bürgerlichen Gesellschaft. Die dem Kapitalismus innewohnende Vernichtungstendenz wird explizit, der Verwertungswahn hinterlässt nur noch verbrannte Erde und „failed States“ von Irak bis Griechenland. Ein Klima in dem sich Bewegungen wie der islamische Staat, die goldenen Morgenröte oder auch „PEGIDA“ hervorragend entwickeln können. Aber die Krise der bürgerlichen Gesellschaft muss nicht zwangsläufig eine Stärkung reaktionärer Kräfte bedeuten. Die Erfahrungen in Rojava haben gezeigt dies sehrwohl auch eine Chance für revolutionäre und emanzipatorische Kräfte sein kann. Die herrschende Ordnung ist immer noch auf Sand gebaut, einem Sand der grade zu Matsch wird und teilweise wegschwimmt. Dringlicher denn jeh brauchen wir eine revolutionäre Antwort auf das herrschende Elend und eine Kraft die in der Lage ist das dringlichste zu tun. Sozialismus oder Barbarei!

Und die Revolution sagt: Ich war Ich bin Ich werde sein.


Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf! Halt Stand Freies Kobane – Waffen für Rojava! Weg mit dem PKK-Verbot! Nieder mit Krieg, Patriarchat und Kapitalismus! In Gedenken an Rosa Luxemburg, Sakine Canzin und allen im Kampf um Befreiung gefallenen Revolutionär_innen!

Termine: 10.Januar | 10 Uhr | Rosa Luxemburg Konferenz | Urania | An der Urania 1
10.Januar | 21 Uhr | Soli-Konzert „Beats for Kobane“ | Bi – Nuu | U-BHF Schlesisches Tor
11.Januar | 10 Uhr | Frankfurter Tor | Liebknecht-Luxemburg-Demo | Internationalistischer Block